Zu Beginn des Ukraine-Kriegs haben mehrere Anschläge auf die Nord-Stream Pipelines dafür gesorgt, dass kein russisches Gas mehr nach Deutschland transportiert werden konnte.
Damals hatten alle Politiker und Medien behauptet, die russische Regierung stecke wahrscheinlich dahinter – was unlogisch war, weil die Pipelines zum Teil ihr gehörten. Aber diese Propaganda passte damals einfach zu gut, als man zu Kriegsbeginn in der deutschen Bevölkerung Stimmung für Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine machen wollte. Genau wie man derzeit Russland für jede gesichtete Drohne und jeden Cyberangriff verantwortlich macht (selbst wenn hinter ihnen nur „normale“ Kriminelle stecken), um die massive Aufrüstung zu rechtfertigen.
Mittlerweile ist klar, dass die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im Gegenteil vom ukrainischen Geheimdienst (mit Billigung der USA) verübt wurden. Einer derjenigen, der die Anschläge verübt hat, wurde in Polen auch kürzlich festgenommen, und die deutschen Behörden möchten ihn nun vor Gericht stellen. Schließlich hat er teures Eigentum deutscher Konzerne schwer beschädigt, und da verstehen sie keinen Spaß.
Doch jetzt weigert sich die polnische Justiz, den Beschuldigten auszuliefern. Schließlich hätte der Ukrainer die Anschläge nur verübt, um sein Vaterland zu verteidigen, und das sei ehrenwert. Sabotage und Terror ist es halt immer nur dann, wenn es von der „falschen“ Seite verübt wird.
