Am 3. Juli haben 33.000 Arbeiterinnen und Arbeiter von Daimler dagegen protestiert, dass sie – unbezahlt – künftig 5 Stunden mehr pro Woche arbeiten sollen. Es ist krank: Daimler vernichtet gerade tausende Arbeitsplätze, weil angeblich schlechte Zeiten sind. Und dafür sollen die Übrigen statt 35 nun 40 Stunden die Woche arbeiten, und das auch noch für umsonst?
Damit Daimler, die auch in der „Krise“ 5 Milliarden Euro Gewinn machen, demnächst 6 Milliarden Euro Gewinn machen können?
33.000 Arbeitende sind vors Tor gezogen, um deutlich zu machen, dass sie das nicht mitmachen wollen.
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Daimler stellt die 35-Stunden-Woche in Frage, die in der Metallindustrie in den 1980er Jahren in harten Streiks erkämpft worden war. Der Konzern tut dies nicht zufällig genau in dem Moment, in dem uns auch die Regierung alle zwingen will, noch mehr und noch länger zu arbeiten.
Der Angriff auf die 35-Stunden-Woche, auf den 8-Stunden-Tag, auf das Rentenalter: All das ist Teil eines Generalangriffs auf die gesamte Arbeiterklasse, der noch lange nicht zu Ende ist. Ein Generalangriff, dem wir uns letztlich nur gemeinsam erfolgreich entgegenstellen können, indem wir uns mit den Arbeitenden vieler Betriebe und Branchen zusammentun.
