Einzelhandel: Streik gegen die Preistreiber

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Seit März streiken immer wieder viele Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter von Kaufland, Ikea, Edeka, Rewe, Penny, Douglas, Zara, H&M, Metro, Lidl und anderen Einzelhandelskonzernen.

Diese Konzerne erhöhen seit Jahren die Preise und verdienen sich nicht zuletzt daran eine goldene Nase. Doch gleichzeitig weigern sie sich, die Löhne ihrer Arbeiter*innen in Verkauf und Lager an diese gestiegenen Preise anzupassen.

Die Streikenden protestieren auch gegen sogenannten „Reformpläne“ der Regierung, insbesondere gegen das, was die Regierung beschönigend eine „Flexibili-sierung“ der Arbeitszeiten nennt.

Sie erleben schon zur Genüge, dass „flexible“ Arbeitszeiten nur den Bossen nutzen. Teilweise erfahren sie erst kurz vorher, wann sie in der kommenden Woche arbeiten müssen – „flexibel“ zwischen teilweise 6 und 24 Uhr, montags bis samstags. Mit dem, was die Regierung vorhat, könnten ihre Chefs ihnen dann auch noch 13-Stunden-Schichten aufdrücken. Und wenn es nach ihren Bossen geht, dann bald auch sonntags.

Streiks sind darauf die beste Antwort.