Im April 2027 sind Landtagswahlen in NRW. Doch bei der Aufstellung ihrer Kandidaten-Liste hat sich der AfD-Landesverband eine regelrechte Schlammschlacht geliefert. Die beiden gegnerischen Lager haben sich sogar gegenseitig mit Strafanzeigen bei der Polizei und einstweiligen Verfügungen bombardiert.
Der Grund: Beide Lager wollten möglichst viele Listenplätze haben. Kein Wunder. Jetzt, wo die Umfrage-Werte für die AfD so hoch sind, ist schließlich ein Platz auf dieser Liste ein sicherer Weg, Landtagsabgeordneter zu werden: mit 12.000 Euro Monatsgehalt und weiteren Annehmlichkeiten. In dem Kampf darum haben die AfD-Politiker fast ihre eigene Partei zerlegt.
Die AfD stellt sich gerne so dar, als wäre sie ganz anders als die „etablierten Parteien“. Doch genau wie diese besteht sie aus Politikern, denen ihre persönliche Karriere wichtiger ist als alles andere. Von dem noch viel Abscheulicheren, das die arbeitende Bevölkerung von dieser Partei zu erwarten hat, ganz zu schweigen.
