WM: Ein Spiegel ihrer Gesellschaft

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Was die WM schon immer geprägt hat, haben Infantino und Trump auf die Spitze getrieben.

Noch mehr Kommerz, horrende Ticketpreise, noch mehr Werbe-Pausen und Shows, sodass der Fußball teilweise nur noch eine Nebenrolle spielte. Der FIFA hat dies 15 Milliarden Dollar und damit Rekordeinnahmen beschert, all den beteiligten Konzernen wie Adidas, Coca Cola und VISA ebenso.

Schon immer wurde die WM von Regierungen auch zu nationalistischen Zwecken ausgeschlachtet. Und schon immer haben die reichsten Großmächte, vor allem Europas, Einfluss auf die FIFA, auf Regeln und Abläufe der WM genommen. Doch Trump hat diesmal nicht einmal versucht, das zu verschleiern.

Die Entwicklung der WM ist ein Ausdruck dafür, wie sich die gesamte Gesellschaft entwickelt. Nur eine andere Gesellschaftsordnung, ohne private Konzerne und Profitlogik, ohne Grenzen und Nationalismus, kann auch den Sport aus diesem widerlichen Umfeld befreien.