In einem herrschaftlichen Kloster haben die führenden CSU-Politiker (von denen keiner weniger als 10.000 Euro im Monat verdient) einmal mehr erklärt, dass die Renten und die Gesundheitsversorgung von uns normalen Arbeitenden „unbezahlbar“ wären.
Und während ihnen Arbeiterinnen und Arbeiter zum Mindestlohn Kaffee gekocht, die Böden geschrubbt, das Essen angeliefert und die Technik bedient haben, haben diese Politiker sich bei einem Maß Bier darüber empört, dass all die Arbeiter doch viel zu faul wären und zu viel „Blaumachen“ würden. Dass wir alle gefälligst mehr und länger arbeiten sollten, auch wenn wir krank sind – und uns bei einem Krankenschein der Lohn gekürzt werden sollte.
Die Zehntausenden, die derzeit vor allem in den Unikliniken streiken und die Busfahrer, die gegen ihre massive Arbeits-Überlastung eine Kampagne für WENIGER Arbeit begonnen haben, geben ihnen die richtige Antwort.
