Heimliche Aufnahmen aus einem Tönnies Schlachthof zeigen fürchterliche Bilder: Schweine japsen nach Luft, schreien und beißen vor Angst in die Gitter ihrer engen Metallkäfige, während sie mit CO2 betäubt wurden. Einem noch lebenden Schwein werden die Hinterfüße abgeschnitten, anderen wird mit Treibpaddeln ins Gesicht geschlagen. Doch Tönnies spricht wie immer von „bedauerlichen Ausnahmen“ und dem „Fehlverhalten einzelner Beschäftigter“. Welch ein Hohn!
In diesen Schlachthöfen zählt vor allem, möglichst viele Tiere pro Stunde zu schlachten – egal, mit welchen Mitteln.
Die Arbeitenden werden zu immer höherem Tempo angetrieben und müssen täglich die Brutalität gegen Mensch und Tier ertragen. Und sie können nicht einfach gehen, denn ihre Familien in Rumänien, Bulgarien oder Vietnam brauchen das Geld zum Überleben. Wundert es da, wenn manche abstumpfen?
Verantwortlich für die grausamen Zustände für Mensch und Tier ist vor allem eins: die Profitgier von Tönnies und Co.
