AusgabeNummer: 202
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Gegen eine Gesellschaftsordnung, die unser Leben zerstört
— Nr.202Eine Welle des Protestes rollt quer durch Europa. In Frankreich, Italien, Portugal, Albanien, Spanien, Serbien und Belgien sind Zehntausende, teils Hunderttausende auf der Straße. Der Protest in einem Land ermutigt und verstärkt den in anderen Ländern. Oft hat die Jugend den Anfang gemacht. Empört über die zusammengesparten Schulen, in denen der Unterricht ständig ausfällt und…
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Vor und nach den Wahlen: Die palästinensische Bevölkerung wird weiter vertrieben und ermordet
— Nr.202Auch während der sogenannten „Waffenruhe“ setzt der israelische Staat seine systematische Terrorisierung, Vertreibung und Ermordung der Palästinenser fort. Im Wahlkampf hat die Regierung Netanjahu dies mit noch mehr Niedertracht betrieben. Im Gazastreifen muss die palästinensische Bevölkerung auf nur noch 40% des ehemaligen Gebiets zusammengepfercht leben, größtenteils in Zelten und zerstörten Häusern – stets in Gefahr,…
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Die Gefahr für die arbeitende Bevölkerung kommt nicht gleichermaßen „von links und rechts“
— Nr.202Nach den Landtagswahlen in Berlin haben Linke, SPD und Grüne Koalitionsverhandlungen begonnen. Seitdem schlagen CDU und CSU regelrecht um sich. Wer mit „Israel-Hassern“ Wahlkampf mache und Wohnungskonzerne vergesellschaften wolle, dürfe „niemals in eine Regierung kommen“, wettern Merz und Söder. Damit lenken sie vor allem davon ab, dass mehrere CDU-Abgeordnete in Sachsen-Anhalt gerade den AfD-Landtagspräsidenten gewählt…
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Noch mehr Import-Verbote für Autos aus China
— Nr.202Nach Strafzöllen auf chinesische E-Autos hat die EU nun auch den Import chinesischer Hybridautos eingeschränkt. Ab Dezember dürfen nur noch 350.000 Plug-in-Hybride von China nach Europa exportiert werden – nicht einmal halb so viele, wie es derzeit sind. Europäische Autofahrer sollen gefälligst die teuren Autos deutscher oder französischer Hersteller kaufen. Können sie sich das nicht…
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Naher Osten: Das Chaos breitet sich aus
— Nr.202Seit dem Sommer hat sich der imperialistische Krieg um Öl und Macht, den die USA gegen den Iran begonnen haben, auf ein weiteres Land ausgeweitet: den Jemen. Auch seine Bevölkerung ist seither Tod, Zerstörung und Vertreibung ausgesetzt. Dabei hat sie gerade erst einen fürchterlichen Krieg mit 400.000 Toten und einer katastrophalen Hungersnot hinter sich. Von…
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Die wahren Gewinner des Krieges
— Nr.202Kurz vor den Zwischenwahlen kann Trump die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise und die Ausweitung der Kriege nicht gebrauchen. Also erlaubt er kurzerhand, dass Russland trotz Sanktionen vorübergehend wieder Öl und Gas in die USA liefern darf. Das Abkommen ist vor allem eine symbolische Geste: „Seht her, ich tue alles für unsere Wirtschaft und den…
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Zuckersteuer: Verschont werden die Giftmischer der Lebensmittelkonzerne
— Nr.202Ab Juli soll die Zuckersteuer kommen. Getränke wie Limonaden, Eistees, Energydrinks und viele Fruchtsaftgetränke würden dann 26 bis 32 Cent pro Liter teurer, eine Kiste Limo um 5 Euro. Die Regierung behauptet, dass weniger stark gezuckerte Getränke hergestellt und gekauft würden, wenn ihr Preis steigt. Das klappt ja schon beim Sprit so super! Über Jahre…
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Wer Menschen misshandelt, misshandelt auch Tiere
— Nr.202Heimliche Aufnahmen aus einem Tönnies Schlachthof zeigen fürchterliche Bilder: Schweine japsen nach Luft, schreien und beißen vor Angst in die Gitter ihrer engen Metallkäfige, während sie mit CO2 betäubt wurden. Einem noch lebenden Schwein werden die Hinterfüße abgeschnitten, anderen wird mit Treibpaddeln ins Gesicht geschlagen. Doch Tönnies spricht wie immer von „bedauerlichen Ausnahmen“ und dem…
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Hinter der schäbigen Fassade
— Nr.202Der Chemiekonzern Evonik baut Tausende Stellen ab und lagert weitere Tausende in Tochterfirmen mit Niedriglöhnen aus. Alles mit dem Argument, dem Konzern gehe es fürchterlich schlecht. Und nun erfährt man: BASF will Evonik unbedingt kaufen. Bei all dem Gejammere scheint Evonik also durchaus interessante Geschäfte zu machen. Sonst wäre BASF sicher nicht bereit, 11 Milliarden…
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Die VW-Bosse greifen erneut an
— Nr.202Die VW-Bosse haben den nächsten Großangriff auf ihre Arbeiter gestartet. Weltweit sollen die Löhne bis 2030 nicht mehr steigen. Bei der derzeitigen Inflation bedeutet allein das eine reale Lohnsenkung um 10%. Außerdem hat VW zehn Tarifverträge gekündigt. Damit stellt VW nun auch Wochenarbeitszeit, Urlaubstage, Kündigungsschutz, Zulagen, Lohngruppen und weitere Lohnfragen infrage. Die VW-Besitzer, die Multimilliardärsfamilie…
