Die VW-Bosse haben den nächsten Großangriff auf ihre Arbeiter gestartet. Weltweit sollen die Löhne bis 2030 nicht mehr steigen. Bei der derzeitigen Inflation bedeutet allein das eine reale Lohnsenkung um 10%.
Außerdem hat VW zehn Tarifverträge gekündigt. Damit stellt VW nun auch Wochenarbeitszeit, Urlaubstage, Kündigungsschutz, Zulagen, Lohngruppen und weitere Lohnfragen infrage.
Die VW-Besitzer, die Multimilliardärsfamilie Porsche/Piëch, will so sicherstellen, dass weiterhin jedes Jahr Milliarden an Dividenden auf ihre prall gefüllten Konten fließen, während die Arbeitenden die Krise bezahlen.
Und eines ist klar: Wenn einer der größten Konzerne Deutschlands Löhne und Arbeitszeiten derart angreift, werden andere Bosse diesem Beispiel folgen. Auch deshalb ist dieser Angriff letztlich ein Angriff auf uns alle.
