Die Regierung hat entschieden, dass die Krankenhäuser sparen sollen. Und wo spart der Vorstand des Uniklinikums Essen als erstes? Bei denen, die am wenigsten verdienen: den Reinigungskräften.
Ihre Arbeitszeit soll um zwei Stunden pro Tag gekürzt werden. Der Lohn reicht dann kaum noch für Miete und Strom, geschweige denn fürs Essen. Doch die Chefs drohen ihnen: „Wer nicht unterschreibt, wird gekündigt.“
Obendrein sollen alle mehr schuften. Sie sollen künftig in ihren vier Stunden genauso viele Zimmer putzen wie zuvor in sechs. Eine Gefahr für ihre Gesundheit und die der Patienten!
Hier ist das Geld für die Krankenhäuser!
Die Reinigungsfirma gehört zur Hälfte dem Uniklinikum und zur Hälfte dem Klüh-Konzern. Ein bedeutender Teil des Geldes, das das Klinikum für die Reinigung ausgibt, landet somit als Profit auf dem Konto des Multimillionärs Klüh.
Statt bei Beschäftigten und Patienten zu sparen, könnten die Krankenhäuser die Profite all der Konzerne kappen, die seit Jahren das Gesundheitswesen melken. Doch das kommt für Klinikvorstände und Regierung natürlich nicht infrage.
