Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Millionen sind (unverschuldet) verschuldet

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    Immer mehr Menschen in Deutschland werden von Schuldenbergen erdrückt: Im Schnitt sind inzwischen knapp 10 Prozent aller Erwachsenen – das sind 6,9 Millionen Menschen – überschuldet. In Sachsen-Anhalt, Bremen, Berlin und dem Ruhrgebiet ertrinken Menschen am häufigsten in Schulden: Also dort, wo die Löhne niedrig sind und die Armut groß. Und dennoch sprechen selbsternannte „Wirtschaftsexperten“…

  • Die Immobilien-Spekulanten dürfen die Mieter weiter erdrosseln

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    In vielen Großstädten steht immer mehr Mietern das Wasser bis zum Hals. Die Immobilien-Spekulanten haben die Mieten in Städten wie Hamburg, Köln oder Berlin dermaßen nach oben getrieben, dass Menschen zum Teil die Hälfte der Zeit nur noch für die Miete arbeiten gehen. Und dann müssen sie schauen, wie sie vom kargen Rest ihres Lohns…

  • Gleiche Löhne für Ost und West!

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    24 Jahre ist der Fall der Mauer jetzt her. Und trotzdem verdienen die Arbeitenden in der Privatwirtschaft in Ostdeutschland im Schnitt nur 65% der Löhne, die die Arbeitenden im Westen verdienen. Schon mit vielen Löhnen im Westen ist es ja alles andere als einfach, über die Runden zu kommen. Da kann man sich ungefähr vorstellen,…

  • Übrigens: Kaviar ist auch ungesund

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    Die Politiker von CDU und SPD sind wirklich nie um einen „guten moralischen Grund“ verlegen, wenn es darum geht, uns die Steuern zu erhöhen. Mal ist es im Namen des „Umweltschutzes“, dann im Namen der „Solidarität“… und jetzt im Namen unserer Gesundheit. Über eine Extrasteuer auf „ungesundes Essen“ wie Chips, Pommes und Gummibärchen haben sie…

  • Immer später ist Schicht

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    Immer mehr ältere Arbeitende müssen im Schichtdienst arbeiten: schon 1,3 Millionen der über 50jährigen. Vor 10 Jahren waren es noch halb so viele! Schichtdienst und vor allem Nachtschicht ist immer schlimm: Sie erschwert das Privatleben, zerstört den Schlafrhythmus und greift die Gesundheit an. Und je älter man wird, desto schwerer kann der Körper sie ertragen.…

  • Einzelhandel: Wir machen weiter die Kasse… zu!

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    Seit mehreren Monaten schon gehen Arbeitende der großen Einzelhandelsketten Kaufhof, Ikea oder Real immer wieder mit Warnstreiks und Demonstrationen auf die Straße. Es geht um mehr Lohn für alle und darum, dass ihre Bosse neue Tarifverträge mit noch flexibleren Arbeitszeiten und, je nach Beruf, dauerhaft bis zu 4000 Euro weniger Lohn im Jahr durchsetzen wollen.…

  • Die Kapitalisten wollen uns ihre Konkurrenz einreden – wir Arbeitenden aber brauchen Zusammenhalt!

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    Eine wahre Serie an Werksschließungen, Entlassungen und Lohnkürzungen trifft derzeit die Arbeitenden in vielen Betrieben. Allein Siemens will 15.000 Arbeitsplätzen vernichten. Bei den Stahlkonzernen Salzgitter und Outokumpu sind es zusammen 2000 Arbeitsplätze, bei den Chemiekonzernen Bayer, Lanxess und Evonik 3000, bei den Energiekonzernen noch mal 3000 – zusätzlich zu den 24.000 Stellenstreichungen, die RWE und…

  • BMW: Die Firma dankt

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    Am 9. Oktober spenden die drei Großaktionäre von BMW (Mutter, Sohn und Tochter der Familie Quandt) der CDU schlappe 690.000 Euro. Am 14. Oktober sorgt der CDU-Umweltminister Altmaier dafür, dass die geplante europaweite Höchstgrenze für den klimaschädlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen nicht verabschiedet wird. Vor allem die deutschen Luxuskarossen halten diese Höchstgrenze bislang nicht ein. Ein…

  • Ein „finnischer“ und ein sehr deutscher Kapitalismus

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    Nachdem der finnische Stahlkonzern Outokumpu angekündigt hat, sein Werk in Bochum zu schließen und weitere hunderte Arbeiter in den deutschen Nirosta-Werken zu entlassen, hörte man die Politiker sofort über den bösen finnischen Kapitalismus schimpfen: Der würde sich – anders als in Deutschland üblich – nicht an seine soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten halten. Nur haben…

  • Die Angriffe von ThyssenKrupp – über die Grenzen hinweg

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    60 Arbeiter der ThyssenKrupp-Tochter Berco sind am 27. Juni den weiten Weg von Italien nach Essen gefahren, um stellvertretend für ihre Kollegen gegen ihre Entlassung zu protestieren. 611 der 2000 Arbeitenden sollen wegen der „Umstrukturierungen“ im Konzern entlassen werden – als Dank dafür, dass sie zum Teil seit 30 Jahren für Thyssen-Krupp in der Fabrik…