Es ist eine Katastrophe für die Menschen auf Kuba: Durch eine totale Blockade der USA gelangt kein Treibstoff mehr auf die Insel. Benzin oder Diesel, um Fahrzeuge und Kraftwerke zu betreiben, werden immer knapper.
Bereits jetzt müssen Schulen und Betriebe teilweise geschlossen werden, stundenlang der Strom abgestellt, der Nahverkehr eingeschränkt und sogar Operationen abgesagt werden.
Schon seit sich Kuba vor 67 Jahren den Fängen des US-Imperialismus entzogen hat, machen die USA mit harten Wirtschafts-Sanktionen den Menschen dort das Leben schwer.
Bis vor kurzem haben jedoch zumindest einige Länder, insbesondere Venezuela und Mexiko, Treibstoff nach Kuba geliefert. Doch nun haben beide Länder auf Druck der US-Regierung ihre Ölexporte nach Kuba eingestellt. Und Trump droht, die Insel vollständig auszutrocknen – solange, bis sich die kubanische Regierung endlich dem US-Imperialismus und seinen Wünschen unterwirft.
Anders als bei Venezuela, Kolumbien oder Grönland stecken bei Kuba keine direkten wirtschaftlichen Interessen dahinter.
Doch im zunehmend aggressiven Konkurrenzkampf gegen China will der US-Imperialismus in seinem traditionellen Hinterland, dem amerikanischen Kontinent, kein Regime mehr dulden, das ihm nicht gehorcht.
Das kubanische Regime zu unterwerfen, ist dabei von wichtiger symbolischer Bedeutung: Denn es erinnert die ganze Welt Tag für Tag daran, dass diese kleine Insel und ihre Bevölkerung dem US-Imperialismus trotz versuchter Militärinvasionen, Mordanschläge und drakonischer Wirtschaftssanktionen seit 67 Jahren die Stirn bietet.
