AusgabeNummer: 195

  • Das rote Tuch – Nr. 195

    Das rote Tuch – Nr. 195

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    Leitartikel Internationales Ihre Gesellschaft

  • Es lebe der Widerstand und die Organisation der Bevölkerung!

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    Trumps „ICE“-Polizei ist in den letzten Monaten in mehrere Städte eingezogen und hat Angst und Schrecken verbreitet, vor allem unter den Migranten. Trump hat gedacht, er könne damit ungestraft fortfahren. Er hat darauf gesetzt, dass die Einwohner ihm entweder zustimmen oder aus Angst wegschauen. Falsch gedacht! Stattdessen hat mutiger Widerstand aus der einfachen Bevölkerung ihn…

  • Wie die CSU Arbeit und Integration gezielt verhindert

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    Das CSU-geführte Innenministerium hat entschieden, die Hälfte der sogenannten Integrationskurse zu streichen. Das Herzstück hiervon ist ein Sprachkurs, dessen Abschluss man braucht, um als Bus- oder LKW-Fahrer, im Handwerk, in der Pflege und vielen anderen Berufen arbeiten zu können – also überall dort, wo so dringend zusätzliche Arbeitende gebraucht werden. Doch um dem reaktionärsten Teil…

  • Saisonarbeiter: erst ausbeuten, dann sterben lassen

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    Er hieß Janos M. Er war 50 Jahre alt. Er war aus Rumänien und arbeitete einige Wochen als Saisonarbeiter auf einem Weingut in Baden-Württemberg. Kurz vor Weihnachten ist er gestorben, nachdem er zuvor zwei Tage bewusstlos in seiner Unterkunft auf dem Boden gelegen hat. Denn der Bauer, für den er arbeitete, weigerte sich den Arzt…

  • Epstein: Ein Abbild ihrer Gesellschaft und Moral

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    Die brisantesten Epstein-Dokumente sind noch immer unter Verschluss. Denn bis zum Schluss versucht die amerikanische Justiz, die Mächtigen zu schützen. Doch allein die Liste der Namen, die mit diesem reichen verurteilten Sexualstraftäter gute Kontakte pflegten, spricht für sich: Man fragt sich, wer von den Reichen und Mächtigen der Welt nicht dazu gehörte. Zufall ist dies…

  • Die kubanische Bevölkerung im Würgegriff des US-Imperialismus

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    Es ist eine Katastrophe für die Menschen auf Kuba: Durch eine totale Blockade der USA gelangt kein Treibstoff mehr auf die Insel. Benzin oder Diesel, um Fahrzeuge und Kraftwerke zu betreiben, werden immer knapper. Bereits jetzt müssen Schulen und Betriebe teilweise geschlossen werden, stundenlang der Strom abgestellt, der Nahverkehr eingeschränkt und sogar Operationen abgesagt werden.…

  • Streiks bei Bus und Bahn: Wir arbeiten nicht zu wenig, sondern zu viel!

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    Es ist unerträglich, mit welcher Arroganz die Politiker und Bosse uns in einer Tour erzählen, dass wir alle zu „zu viel“ Freizeit hätten – und uns 13-Stunden-Tage, spätere Rente und überhaupt noch mehr Arbeit aufzwingen wollen. Zehntausende Busfahrer im Öffentlichen Nahverkehr geben darauf die beste Antwort. Sie streiken, um im Gegenteil für kürzere Arbeitszeiten und…

  • Tesla: So wie sie in den Fabriken herrschen

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    In der Tesla-Fabrik in Brandenburg hat die Werksleitung Anfang Februar einen Vertreter der IG Metall vom Werkschutz festnehmen lassen. Unter dem Vorwand, er hätte im Werk unbefugte Aufnahmen gemacht, beschlagnahmte die Werksleitung seinen Laptop und führte ihn wie einen Gefangenen vom Gelände ab. Keiner weiß, ob die Werksleitung auch versuchen wollte, auf dem Laptop an…

  • Thyssenkrupp: Ein Konzern mit 50 Beschäftigten?

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    Nach drastischem Stellenabbau und Lohnkürzungen in der Stahl-Sparte wollen die Konzernbosse von Thyssenkrupp nun den gesamten Konzern mit seinen über 90.000 Beschäftigten zerschlagen. Aus den einzelnen Sparten – Stahl, Autozulieferung, Werkstoffhandel, Anlagenbau, Klima-Technologien – sollen eigenständige Tochterfirmen werden, die anschließend auch (anteilig) verkauft werden könnten. Bei Thyssenkrupp selber sollen nur noch… 50 Arbeitsplätze bleiben, also…

  • Die Beschäftigten halten den Kopf hin…

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    Anfang Februar ist der Zugbegleiter Serkan C. bei einer Ticket-Kontrolle von einem Fahrgast so schwer geschlagen worden, dass er anschließend an einer Hirnblutung verstarb. Gewalt gegen Beschäftigte der Bahn sind leider kein Einzelfall. Seit Jahren fordert die Gewerkschaft EVG, dass in JEDEM Zug wieder zwei Zugbegleiter arbeiten und nicht einer allein. So war es früher.…