Evonik: Todsichere Jobs?

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Evonik-Chef Kuhlmann hat verkündet, es gäbe „positive Zukunftsaussichten“. Denn der Konzern sei dabei, „neue Wachstumsmärkte“ zu erschließen, nämlich chemische Stoffe… für die in rasanter Geschwindigkeit wachsende Rüstungsproduktion.

Evonik lagert im Chemiepark Marl gerade 3.500 Beschäftigte aus, verkauft weitere Anlagen samt 1.000 Arbeitern, schließt eine Anlage, entlässt Leiharbeiter, Befristete und übernimmt einen Teil der Azubis nicht mehr.

Und was ist das einzige, was den Kollegen als „positive Zukunftsaussichten“ angeboten wird? Dass ein Teil von ihnen, statt arbeitslos zu werden, künftig Waffen produzieren kann, mit denen sie oder ihre Kinder in den Krieg ziehen sollen.