66 Maßnahmen zur Verschlechterung unserer Krankenversorgung

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66 kurzfristige Sparmaßnahmen zur „Stabilisierung der Krankenkassen“ werden derzeit in der Regierung diskutiert. Und sie sind ein einziger Generalangriff gegen die einfache Bevölkerung.

Statt die milliardenschweren Pharmakonzerne zur Kasse zu bitten, sollen wir Patienten noch mehr selber zahlen: für Medikamente, für Zahnersatz, für Hüft- und Kniegelenke, Hörgeräte, für ambulante Operationen und vieles mehr.

Statt ALLE – auch die mit 10.000 oder 50.000 Euro Monatseinkommen – zu zwingen, wie wir in die gesetzliche Krankenkasse einzuzahlen, diskutieren sie, die kostenlose Versicherung für Ehepartner abzuschaffen. Eine Katastrophe für die Familien, die ohnehin schon mit jedem Cent rechnen müssen und dann auf einen Schlag 250-300 Euro mehr im Monat zahlen müssten.

Statt gegen die krank-machenden Arbeitsbedingungen in den Unternehmen vorzugehen, will die Regierung das Krankengeld senken: von 70 auf 65% des Lohns. Das ist so wenig, dass Viele gezwungen sein werden, sich krank zur Arbeit zu schleppen.

Statt die Krankenhäuser aus den Klauen der Hedge-Fonds und privaten Krankenhauskonzerne zu befreien, die diese aussaugen, soll – noch mehr! – bei der Pflege und allem übrigen Krankenhauspersonal eingespart werden.

Und das ist erst der Anfang. Denn nach diesen kurzfristigen Sparmaßnahmen plant die Regierung, die Krankenversicherung grundlegend zu „reformieren“, sprich radikal zu verschlechtern.

Wehret den Anfängen! Nicht unsere Gesundheitsversorgung gehört unter den Hammer – sondern die Kapitalisten, die das Gesundheitswesen für ihre Milliardenprofite aussaugen und in den Ruin treiben!