Albanien: Von rosa Flamingos zum Kampf gegen ihr korruptes System

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Das kleine Albanien im Süden Europas erhält hier selten Aufmerksamkeit. Doch eine wachsende Protestbewegung sorgt gerade dafür, dass sich dies ändert.

Seit Wochen schon demonstrieren mittlerweile täglich viele Tausende gegen den Bau eines riesigen Luxus-Hotelkomplexes, den der Schwiegersohn von Donald Trump hier mitten in einem Naturschutzgebiet bauen lässt: ein geschützter Ort, der ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten ist, unter anderem für die Flamingos, die zum Symbol der Protestbewegung geworden sind.

Jedem ist klar, dass das „Familienunternehmen“ von Trump die Baugenehmigung nur durch Bestechung hoher Staatsbeamter bekommen hat. Auch im Nachbarland Serbien hatte es ein solches Projekt mit Bestechung durchsetzen wollen, war aber an den Protesten der Bevölkerung gescheitert.

Doch der albanische Premierminister leugnet jede Korruption und unterstützt offen den Bau des Luxus-Komplexes für einige Reiche und für die Profite der Trump-Familie.

Daher haben sich die Proteste mittlerweile zu einer Bewegung gegen die Regierung entwickelt – und gegen das System aus Korruption und Machtwillkür von reichen Bossen und Politikern, das das Leben der einfachen Bevölkerung tagtäglich vergiftet.

So sorgt der Immobilienhai und US-Präsident Trump nicht nur für Zerstörung auf der ganzen Welt, sondern trägt auch auf der ganzen Welt zu Protesten bei.