Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Das (Mini-) Jobwunder

    — Nr.

    In NRW gibt es mittlerweile 1,8 Millionen Minijobs. Jeder vierte Arbeitsplatz in NRW ist damit heute schon ein Minijob! Immer mehr Menschen, vor allem Frauen, können gar keine andere Arbeit finden. Sie haben nichts als dieses mickrige Einkommen… und später mickrige Renten. Kein Wunder, dass die Politiker und die Presse so stolz verkünden können, es…

  • Warum soll es uns immer schlechter gehen?

    — Nr.

    Fast alle großen Firmen haben im letzten Jahr Rekordgewinne gemacht. Und was machen sie mit diesem Geld? VW zum Beispiel hat 7,2 Milliarden Euro Nettogewinn gemacht. Und sofort haben die Aktionäre geschrieen: „Wir wollen die Hälfte davon als Dividende bekommen.“ Sie fordern also, dass 3,6 Milliarden Euro sofort auf die privaten Konten der reichen Aktionäre…

  • Karstadt: Verbrechen gegen die Arbeitenden sind erlaubt

    — Nr.

    Middelhoff, der ehemalige Chef von Arcandor (Karstadt), muss einem Aktionär wegen „vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung“ Schadensersatz zahlen: Durch Middelhoffs bewusste Falschaussagen hat dieser Aktionär bei seinen Spekulationen auf die Arcandor-Aktie mehrere zehntausend Euro verloren. Derselbe Middelhoff hat als Arcandor-Manager nicht nur einzelne Aktionäre betrogen: Mit massiv überhöhten Mieten und anderen Machenschaften hat er in die eigene…

  • Armutstropfen

    — Nr.

    In Dülmen und Steinfurt haben sich neben den „Tafeln“ für Lebensmittel nun auch „Tafeln“ für Medikamente gegründet. Die Tafeln vergeben Medikamente zum halben Preis an Minijobber, Rentner, Arbeitslose, die sich ihre Medikamente sonst gar nicht mehr leisten könnten… weil die Krankenkassen immer mehr Medikamente nicht bezahlen. Kann es ein vernichtenderes Urteil über die so genannte…

  • Wahlsiege der Grünen: Kein Sieg für die Bevölkerung

    — Nr.

    Der Absturz der FDP bei den Landtagswahlen hat viele mit Genugtuung erfüllt. Schließlich ist die FDP, die so offen und arrogant eine Politik für Unternehmer und Bessergestellte vertritt, wirklich das Symbol der arbeiterfeindlichen Politik der CDU-FDP-Regierung. Großer Gewinner aller Wahlen sind hingegen die Grünen. Was aber schlagen die für eine Politik vor? Eine Politik, die…

  • Lampedusa: Zäune der Schande

    — Nr.

    „Freiheit, Freiheit“ haben verzweifelte Flüchtlinge aus Tunesien, Libyen und anderen Ländern Nordafrikas gerufen, die zu Tausenden in Lagern auf der Insel Lampedusa eingesperrt sind. Sie haben die lebensgefährliche Fahrt über das Meer durchgestanden, um Elend und Leid zu entkommen. Doch nun werden sie unter unwürdigsten Umständen in überfüllte Lager gesperrt und dann wieder abgeschoben. Denn…

  • Den Kapitalismus muss man abschalten

    — Nr.

    Seit die Katastrophe in Fukushima begonnen hat, leben die Menschen in Japan in ständiger Ungewissheit und Angst. Und der Stromkonzern Tepco und die Regierung tischen ihnen noch eine Lüge nach der anderen auf: Messwerte werden heruntergespielt, Informationen gelangen – wenn überhaupt – erst Tage später an die Öffentlichkeit… Wissentlich setzen sie so weiterhin Menschenleben aufs…

  • Damit es für die Arbeitenden wieder bergauf gehen kann…

    — Nr.

    Seit über 120 Jahren gehen am 1. Mai weltweit Millionen Arbeiter für ihre Interessen und Forderungen auf die Straße: für höhere Löhne, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Heute erleben wir auf allen Gebieten nur Verschlechterungen. Wir erleben einen Angriff und einen Sparplan der Herrschenden nach dem anderen, die uns…

  • Wer ist schuld an den Spritpreisen?

    — Nr.

    Auf einmal hört man Merkel und Co. gegen höhere Spritpreise wettern. Nein, nicht etwa gegen die Ölkonzerne und die großen Spekulanten, die seit Monaten den Preis für Benzin und Diesel in astronomische Höhen geschraubt haben. An deren Profitgier, unter der die einfache Bevölkerung ernsthaft zu leiden hat, hat Merkel nichts auszusetzen. Doch um in der…

  • Ein Herz und eine Seele

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    Die großen Lebensmittelhersteller Dr. Oetker, Kraft und Unilever wurden vom Bundeskartellamt zu 38 Millionen Euro Strafe verurteilt: Sie haben sich in den letzten Jahren immer wieder bei Preiserhöhungen abgesprochen. Ob Waschmittel, Süßwaren, Tiefkühlpizza oder Tiernahrung – sie besprachen untereinander, wie man noch mehr Geld aus den Taschen der arbeitenden Bevölkerung ziehen kann. Dieselben Konzerne jammern…