Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Doktor Eisenbart

    — Nr.

    Da hat man ihn also beim Schummeln ertappt, den jung-dynamischen, aufstrebenden Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg. Ganze Passagen seiner Doktorarbeit hat er wohl von anderen abgeschrieben. In der großen Welt der Politiker gibt es ganz andere Betrügereien. Wie viele Politiker, die sich so gerne als Ordnungshüter und Moralapostel präsentieren, nutzen ihre Posten und Beziehungen zu…

  • HartzIV: Bei Kürzungen wären sie schneller!

    — Nr.

    Noch immer feilscht die Regierung um jeden Cent HartzIV. Dabei geht es ohnehin um eine empörend winzige Erhöhung, im besten Fall um 8 Euro im Monat. Dafür braucht die Regierung schon ein ganzes Jahr. Mit ihrem Schneckentempo hat sie es jedenfalls geschafft, dass die 5 oder 8 Euro schon wieder weg sind, bevor sie überhaupt…

  • Ein echter Aufschwung… der Preise

    — Nr.

    Für viele werden die Monatsenden jetzt noch schwieriger: Denn die Lebensmittelpreise steigen massiv. Tomaten sind im letzten Jahr 52% teurer geworden, Pflanzenöl 40%, Kartoffeln 27%, Butter 23%, Kaffee 20% und, und, und. Es ist ein echter Hohn, wenn wir dann noch zu hören bekommen, wir müssten uns halt daran gewöhnen, die Zeit der „außergewöhnlich niedrigen“…

  • Löhne zum explodieren

    — Nr.

    Die Arbeiter von Hermes, TNT, von vielen privaten Post- und Paketdiensten wissen, wovon bei den HartzIV-Verhandlungen die Rede ist. Sie gehören nämlich zu denen, die oft den ganzen Tag arbeiten müssen – und trotzdem HartzIV brauchen. Sie erhalten 6 oder 7 Euro Stundenlohn, die Hälfte von ihnen hat sogar nur einen 400-Euro-Vertrag. Doch dann kommen…

  • Armut, Tod und Diktatur: Das ist K…apitalismus

    — Nr.

    Da schrieb Gesine Lötzsch, die Vorsitzende der Linkspartei, in einem Halbsatz über mögliche „Wege zum Kommunismus“… und schon schienen die Politiker aller großer Parteien von hysterischen Panikattacken überfallen zu werden. Wie könne man es wagen, schrieen sie aufgeregt, dieses „böse K-Wort“ noch in den Mund zu nehmen, das so viel Elend, Diktatur und Mord über…

  • Hinter dem Winterchaos, die Folgen jahrelanger Sparmaßnahmen

    — Nr.

    Es war kalt… und schon kamen wochenlang viele Bahnen nicht oder mit großer Verspätung. Denn ständig gingen Züge kaputt, waren Weichen eingefroren oder die Gleise durch umgefallene Bäume, Schnee oder liegen gebliebene Züge blockiert. In ihnen saßen Fahrgäste teilweise stundenlang, bei frostigen Temperaturen und defekten Toiletten fest. Alle geben zu, dass dies nicht allein die…

  • Aufschwung… für die Kapitalisten

    — Nr.

    Da ist der Aufschwung, von dem sie so viel reden: auf den Konten der Chefetage der deutschen Banken und Konzerne. Deren Aufsichtsräte haben sich 2010 ihre Gehälter um unglaubliche 21% erhöht! Für die Rettung dieser Leute hat sich der Staat in der Krise verschuldet, haben Arbeiter ihren Job verloren, haben andere auf richtig viel Lohn…

  • Wozu die Profitgier der Nahrungsmittelkonzerne führt

    — Nr.

    Riesige Mengen an Eiern und Schweinen, mit giftigem und krebserregendem Dioxin belastet, sind in die deutschen Läden und in die halbe Welt gelangt. Vergiftet hat sie die Firma Harles und Jentzsch aus Schleswig-Holstein. Sie hat systematisch Fett an Tierfutterhersteller verkauft, das bis zu 100 mal mehr Dioxin enthielt, als erlaubt ist. Die Firma hätte das…

  • Weitere 43 Milliarden für die Banken

    — Nr.

    Fast 45 Milliarden an NEUEN, also zusätzlichen Krediten hat die Regierung im letzten Jahr aufgenommen. Nicht etwa, um davon irgendwelche Maßnahmen für die Bevölkerung zu finanzieren. Nein: 43 der 45 Milliarden braucht sie alleine dafür, um die Zinsen ihrer bisherigen Schulden zu bezahlen. Dieses Geld geht also direkt an die Banken. Jedes Jahr nimmt der…

  • Einsparungen durch die Hintertür

    — Nr.

    Mit der Wehrpflicht verschwindet zum 1. Juli auch der Zivildienst… und mit ihm 60-70.000 Arbeitsplätze in Krankenhäusern, Altenheimen, Jugendhäusern. Natürlich erhält keine öffentliche Einrichtung das Geld, um stattdessen ausgebildete Krankenschwestern, Altenpfleger, Sanitäter oder Erzieher einzustellen, was ja sogar eine Verbesserung zu heute wäre. Nein. Die Hälfte der Stellen sollen junge Leute ersetzen, die diese Arbeit…