Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Den Kapitalismus muss man abschalten

    — Nr.

    Seit die Katastrophe in Fukushima begonnen hat, leben die Menschen in Japan in ständiger Ungewissheit und Angst. Und der Stromkonzern Tepco und die Regierung tischen ihnen noch eine Lüge nach der anderen auf: Messwerte werden heruntergespielt, Informationen gelangen – wenn überhaupt – erst Tage später an die Öffentlichkeit… Wissentlich setzen sie so weiterhin Menschenleben aufs…

  • Damit es für die Arbeitenden wieder bergauf gehen kann…

    — Nr.

    Seit über 120 Jahren gehen am 1. Mai weltweit Millionen Arbeiter für ihre Interessen und Forderungen auf die Straße: für höhere Löhne, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Heute erleben wir auf allen Gebieten nur Verschlechterungen. Wir erleben einen Angriff und einen Sparplan der Herrschenden nach dem anderen, die uns…

  • Wer ist schuld an den Spritpreisen?

    — Nr.

    Auf einmal hört man Merkel und Co. gegen höhere Spritpreise wettern. Nein, nicht etwa gegen die Ölkonzerne und die großen Spekulanten, die seit Monaten den Preis für Benzin und Diesel in astronomische Höhen geschraubt haben. An deren Profitgier, unter der die einfache Bevölkerung ernsthaft zu leiden hat, hat Merkel nichts auszusetzen. Doch um in der…

  • Ein Herz und eine Seele

    — Nr.

    Die großen Lebensmittelhersteller Dr. Oetker, Kraft und Unilever wurden vom Bundeskartellamt zu 38 Millionen Euro Strafe verurteilt: Sie haben sich in den letzten Jahren immer wieder bei Preiserhöhungen abgesprochen. Ob Waschmittel, Süßwaren, Tiefkühlpizza oder Tiernahrung – sie besprachen untereinander, wie man noch mehr Geld aus den Taschen der arbeitenden Bevölkerung ziehen kann. Dieselben Konzerne jammern…

  • Bitte einsteigen!

    — Nr.

    Mehrfach haben in den letzten Wochen tausende Lokführer in Deutschland ihre Arbeit niedergelegt. Sie fordern 5% mehr Lohn. Und vor allem haben sie sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass ihre 6000 Kollegen bei den privaten Bahnen den gleichen Tarifvertrag und damit die gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen bekommen sollen wie die Lokführer der Deutschen Bahn. Bei den…

  • 100 Jahre Internationaler Frauentag – und immer noch aktuell

    — Nr.

    Seit dem ersten „Internationalen Kampftag der Frauen“, den Clara Zetkin im Namen der sozialistischen Arbeiterparteien vor 100 Jahren ausgerufen hatte, hat sich in Deutschland vieles geändert. Alles aber mussten sich die Frauen (zusammen mit einigen Männern) in harten, langwierigen Kämpfen erobern. Sie erkämpften das Recht der Frauen, zu wählen und sich politisch zu organisieren. Sie…

  • Gleich… schlecht

    — Nr.

    Frauen und Männer dürfen keine unterschiedlichen Beiträge mehr zur Autoversicherung zahlen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden, im Namen der Gleichberechtigung. Bislang hatten Frauen weniger bezahlt, weil sie deutlich weniger Unfälle verursachen. Natürlich werden jetzt nicht etwa die Beiträge der Männer gesenkt. Nein, die Versicherungskonzerne wollen stattdessen die Beiträge aller Frauen erhöhen. So zwingen sie…

  • Geborgt oder geschenkt? Kommt drauf an, für wen…

    — Nr.

    Vollgas geben sie bei den Gewinnen, die deutschen Autokonzerne: VW hat 2010 stolze 7,2 Milliarden Euro Profit gemacht, Daimler 4,7 Milliarden, BMW 3,2 Milliarden Euro, Audi 2,6 Milliarden. Allein diese 4 Automarken haben also zusammen 17,7 Milliarden Euro Reingewinn eingefahren. Wer erinnert sich nicht daran, dass der Staat nur ein Jahr zuvor massiv Geld ausgegeben…

  • Essen gehört in den Magen, nicht in den Tank

    — Nr.

    Der sogenannte Biosprit E10 sollte eher S10 heißen: „Schwachsinn hoch 10“. Sprechen wir gar nicht von dem Chaos um die Einführung, den fehlenden Informationen und den Preissteigerungen, die die Ölkonzerne in dem Zusammenhang freudig vorgenommen haben. Die Idee des „Biosprits“ als günstige Alternative zum Öl ist an sich Wahnsinn: Er ist nicht umweltfreundlicher und ist…

  • Der Ärztemangel ist künstlich geschaffen

    — Nr.

    Es ist fast schon normal, dass Menschen mit Schmerzen 2 oder sogar 3 Monate auf einen Untersuchungstermin warten müssen, dass alte Menschen eine kilometerweite Entfernung bis zum nächsten Facharzt überwinden müssen, dass Wartezimmer überfüllt und Wartelisten für Therapien unendlich lang sind. All dies, nur weil es viel zu wenig Ärzte gibt. Dieser Ärztemangel ist künstlich…