Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Streik für mehr Kollegen – und weniger Arbeit

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    Am Dienstag haben bereits zum dritten Mal Arbeitende der Uniklinik Düsseldorf auf den Aufruf von Ver.di für ein bis zwei Tage die Arbeit niedergelegt. Wie hier protestieren im Moment in vielen Krankenhäusern Beschäftigte gegen den immer unerträglicheren Stress und Arbeitsdruck. Die Streikenden fordern mehr Personal auf jeder Station, damit die Arbeit wieder auf mehr Schultern…

  • Einstellen und Arbeit aufteilen!

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    Die Krankenhäuser sind kein Einzelfall. In Fabriken, Büros, Supermärkten: Überall wurden und werden ständig Stellen abgebaut. Oft muss einer alleine das schaffen, was vor zwanzig Jahren noch zwei oder drei gemacht haben – während Millionen andere gleichzeitig nur Minijobs, Teilzeitstellen, kurzfristige Leiharbeitsjobs oder gar keine Arbeit mehr finden. Ja, wir brauchen eine Aufteilung der Arbeit.…

  • Air Berlin Chef: Gut bezahlt für die Drecksarbeit

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    Thomas Winkelmann, der die letzten 19 Jahre für die Lufthansa gearbeitet hat, ist im Februar 2017 als Vorstandsvorsitzender zu Air Berlin gewechselt. Nur wenige Monate später hat Air Berlin Insolvenz angemeldet… und zufällig hat die Lufthansa alle Filetstücke von Air Berlin bekommen: über die Hälfte der Flugzeuge und Strecken, alle hochprofitabel – und das für…

  • Ein echtes Vorbild!

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    Der Air Berlin Chef bekommt für ein paar Monate Drecksarbeit drei Jahre lang volles Gehalt und einen Bonus. Aber die tausenden Flugbegleiter, Techniker, Piloten und Büroangestellten, die jetzt vor dem Nichts stehen und denen die Arbeitslosigkeit droht, die sollen sich von den Aktionären mit dem Satz abspeisen lassen, für sie wäre „kein Geld“ da? Hier…

  • Arbeiter gemeinsam gegen die Angriffe der Bosse!

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    Kaum hatten die Manager die Fusion von ThyssenKruppStahl (TKS) und TataSteel verkündet, da erklärten sie schon, dass sie dabei 4.000 Arbeitsplätze vernichten wollen: 2000 bei TKS in Deutschland, 2000 bei Tata in Großbritannien und den Niederlanden. Dabei sind die Auftragsbücher voll! Doch die beiden Konzerne wollen den Stahl mit weniger Arbeitern produzieren und so mindestens…

  • Ganztag an Schulen: Utopie oder Notwendigkeit?

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    Für 2,8 Millionen Schulkinder fehlen Ganztagsplätze. Das hat die Bertelsmann Stiftung durch eine Umfrage unter Eltern ermittelt. Dabei ist der Ganztag gerade für die Kinder, deren Eltern kein Geld für Nachhilfe, mehrere Vereine und andere Angebote haben, besonders wichtig. Und zwar ein Ganztagsangebot an 5 Tagen, wie die Stiftung betont, in dem die Kinder auch…

  • Air Berlin: Die Waffe der Arbeiter ist der Streik

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    Über 150 Piloten von Air Berlin haben sich am Dienstag und Mittwoch spontan kollektiv krankgemeldet – und damit die Air-Berlin-Bosse ganz schön überrascht. Weit über 200 Flüge fielen aus. Es ist ein kaum verhüllter wilder Streik, mit dem die Beschäftigten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Längst ist klar: Air Berlin hat vor allem deshalb…

  • Diesel: Die Autokonzerne müssen zahlen!

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    Jahrelang haben sich die deutschen Autokonzerne heimlich abgesprochen: Sie kannten eine Technik (das Einspritzen von AdBlue), die den Stickoxid-Ausstoß um 60-90% verringert. Doch um diese Technik vernünftig zu nutzen, hätten sie große AdBlue-Tanks einbauen müssen. Das hätte Geld kostet! Daher haben sie nur kleine AdBlue-Tanks, die für den Testbetrieb reichen. Im Realbetrieb hat eine Betrugssoftware…

  • Betrug wird belohnt

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    CDU und SPD behaupten zwar, sie wollten „alles tun, um Fahrverbote zu vermeiden“. Doch ihr sogenannter Kampfplan gegen Fahrverbote besteht vor allem darin… den Autobossen die nächsten Milliarden zu schenken. Allein für dieses Jahr haben sie eine Milliarde Euro locker gemacht, um die Busse auf Staatskosten umzurüsten; und um bei den Autokonzernen Elektro-Autos zu kaufen,…

  • Kriminelle Sparmaßnahmen

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    Hunderte Medikamente, darunter lebenswichtige und nicht ersetzbare Krebs-Medikamente, sind mittlerweile oft wochen-, zum Teil monatelang nicht lieferbar. Die Patienten müssen warten – mit allem, was das für sie bedeuten kann. Der Grund: Die Pharmakonzerne haben überall die Lager und Puffer abgeschafft. Sie produzieren „Just in Time“: Aus einer Fabrik raus, sofort auf den LKW, ab…