Rubriken: Internationales

  • Indien: 43 Arbeiter in Fabrik verbrannt

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    43 Arbeiter sind in der Nacht zum 8. Dezember elendig in ihrer Fabrik in Neu Delhi, der Hauptstadt Indiens, verbrannt. Sie schliefen in den Werkstätten, in denen sie tagsüber arbeiteten und Plastikspielzeug, Kleidung und Schulranzen herstellten. Ein Kurzschluss ist wohl für das Feuer verantwortlich. Aber sterben mussten die Arbeiter, weil das alte Gebäude nur einen…

  • Irak: Massenproteste gegen Armut, Korruption und die religiösen Parteien

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    Seit bald zwei Monaten gehen Hunderttausende vor allem junge Menschen im Irak auf die Straße. Mutig stellen sie sich den Machthabern entgegen und verlangen Arbeit, würdige Lebensbedingungen, das Ende der Korruption und den Rücktritt der Regierung und aller korrupten Politiker. Nach all den Jahren des Krieges und des Lebens in einem zerstörten Land brechen sich…

  • 6 Wochen Streik bei General Motors (USA)!

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    Fast 50.000 Arbeiter von General Motors haben in den USA sechs Wochen lang gestreikt. 31 Fabriken standen seit Mitte September still. Es war der längste Streik in der Autoindustrie der USA seit 1970! Die Arbeiter haben für höhere Löhne, für die Festeinstellung von Leiharbeitern und Befristeten und den Erhalt aller Werke gestreikt. Und nicht zuletzt…

  • Ein System, das Armut und Unterdrückung sät, muss Sturm ernten

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    Chile, Irak, Libanon, Haiti, Ecuador… in einer Reihe Länder gibt es in den letzten Tagen und Wochen soziale Massenproteste. Oft hat eine Preiserhöhung zu viel das Fass zum Überlaufen gebracht: in Chile die Erhöhung der U-Bahn-Preise, in Ecuador die Verdoppelung der Spritpreise, im Libanon eine Steuer auf WhatsApp-Nachrichten. Über alle Unterschiede hinaus ging es überall…

  • Hong Kong: Trotz wachsender Repression geht die Protestbewegung weiter

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    Auch nach drei Monaten geht die Protestbewegung in Hong Kong weiter. Zwar hat die Regierung das Gesetz zurückgezogen, das die Bewegung ausgelöst hat, weil es die Auslieferung von Einwohnern Hong Kongs an den chinesischen Staat ermöglicht hätte. Doch längst geht es um viel mehr. Die Demonstranten verlangen mehr Demokratie. Und sie wollen ihre bestehenden demokratischen…

  • USA: Opium für das Volk

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    Opioide sind eine Gruppe von Schmerzmitteln, die extrem abhängig machen. Doch mehrere große Pharmafirmen haben seit den 90er Jahren dafür gesorgt, dass ihre Opioide in den USA in riesigen Mengen leichtfertig und massenhaft für alle möglichen chronischen Schmerzen verschrieben wurden: Sogar Menschen mit leichteren Rücken- oder Knieschmerzen bekamen sie. Auf diese Weise haben die Pharmakonzerne…

  • Griechenland: Tsipras wird abgestraft für seine Unterordnung unter das Kapital

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    In Griechenland hat die konservative Partei die Parlamentswahlen gewonnen. Premierminister Tsipras und seine Syriza-Partei mussten abtreten. Das ist das Ergebnis einer Regierung, in die die einfache Bevölkerung vor wenigen Jahren noch so viel Hoffnung gesetzt hatte. Als Tsipras 2015 an die Macht kam, war die griechische Bevölkerung ausgeblutet: Eine Spirale aus Überschuldung und Spekulationen –…

  • Eine sehr bittere Schokolade

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    Auf den Nussplantagen in der Türkei, wo die Nüsse für Nutella und andere Produkte der Lebensmittelkonzerne angebaut werden, werden syrische Flüchtlinge unter den schlimmsten Bedingungen ausgebeutet: Sie erhalten erbärmliche Löhne, werden von „Arbeitsvermittlern“, wie sich diese Menschenhändler nennen, erpresst und ausgenommen. Arbeitsgesetze? Fehlanzeige! Selbst Kinderarbeit ist auf den Plantagen Alltag. Nachdem die EU alles dafür…

  • Es lebe die internationale Solidarität der Arbeiter!

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    Ende Mai sind Hafenarbeiter in Genua (Italien) spontan in den Streik getreten und haben so verhindert, dass ein Schiff aus Saudi-Arabien mit Waffen für den Krieg im Jemen beladen wird. Wenige Tage später nahmen sich die Hafenarbeiter im französischen Marseille ein Beispiel daran und weigerten sich ebenfalls, ein saudisches Schiff mit Rüstungsgütern zu beladen. Der…

  • Sudan: Die Henker am Werk – gegen die aufständischen Massen

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    Armee-Einheiten der Regierung sind dabei, die aufständischen Massen im Sudan niederzuschlagen, die mit ihren monatelangen Protesten erst den Diktator gestürzt haben und nun fordern, dass auch die Armee sich aus der Regierung zurückzieht. Seit einem ersten blutigen Massaker am 3. Juni, bei dem mehr als 100 Demonstranten ermordet und 500 verletzt wurden, patrouillieren die Regierungsmilizen…