Rubriken: Internationales
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VW Bratislava: Streik gegen Lohndumping
— Nr.996 Tage lang haben 8.000 Arbeiter des VW-Werks in Bratislava (Slowakei) gestreikt und damit 13,5% Lohnerhöhung durchgesetzt. Die Arbeiter bauen dort den Audi Q7, den VW Touareg, den Porsche Cayenne – alles teure Autos. Und das… für 1.800 Euro brutto, nicht einmal halb so viel wie ein VW-Arbeiter in Deutschland verdient. Es ist ihr erster…
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Ausbeutung ist International
— Nr.98Zu Anfang des Jahres hat die polnische Regierung den Mindestlohn erhöht, auf 13 Zloty (3 Euro) pro Stunde. Die Unternehmer haben gejammert: 3 Euro Stundenlohn, das würde sie ruinieren. Seitdem entwickeln sie einen kreativen Weg nach dem anderen, um die 3 Euro Mindestlohn nicht zu bezahlen. So müssen Putzfrauen nun zum Teil ihren Besen von…
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Frankreich: Eine neue Partei… damit alles beim Alten bleibt
— Nr.98Wie sich im 1. Wahlgang der französischen Parlamentswahlen angedeutet hat, wird die neue Partei von Präsident Macron höchstwahrscheinlich die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament ergattern. Medien und Politiker erzählen uns, dies zeige, wie sehr die französische Bevölkerung hinter ihrem neuen Präsidenten stehe. In Wahrheit hat Macron vor allem gesiegt, weil die beiden großen Parteien…
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Türkei: Kein wirklicher Sieg für Erdogan
— Nr.97Erdogan hat sein Referendum am 16. April nur knapp gewonnen, mit 51%. Trotz der tausenden Verhaftungen, der Jagd auf kritische Journalisten, trotz der Angriffe auf Wahlveranstaltungen der Gegner Erdogans, trotz all dieser Einschüchterungen und obwohl 95% der türkischen Medien Erdogan unterstützten, hat die Hälfte der Menschen mit NEIN gegen die Verfassungsänderung gestimmt, die Erdogan noch…
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Griechenland: Die Gläubiger haben nie genug
— Nr.97Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben Griechenland ein weiteres Sparprogramm aufgezwungen, als Gegenleistung für eine kleine Senkung der Raten. Jeder Zweite verdient in Griechenland jetzt schon weniger als 800 Euro. Bislang waren sie mit ihren Niedriglöhnen wenigstens von der Einkommenssteuer befreit. Zukünftig aber sollen alle, die zwischen 475 und 800 Euro im Monat…
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Die syrische Bevölkerung, Opfer der Machtkämpfe beider Seiten
— Nr.96Über 80 Menschen, unter ihnen viele Kinder, wurden am 4. April bei dem hinterhältigen Nervengas-Angriff auf die syrische Stadt Chan Schaichun auf grausame Art ermordet. Das Regime des syrischen Diktators Assad wird für diesen Anschlag verantwortlich gemacht. Zwei Tage später hat daraufhin die US-Armee einen Militärstützpunkt der Regierung Assad mit über 50 Raketen beschossen. Das…
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Russland: Wie geht es weiter mit den Protesten gegen die Regierung?
— Nr.96Es scheint wahrscheinlich, dass der Terroranschlag, der am 3. April in der U-Bahn von St. Petersburg 14 Menschen getötet und viele verletzt hat, tatsächlich das Werk einer islamistischen Terrorgruppe ist. Es wäre nicht der erste Anschlag dieser Art. Doch für Präsident Putin und seinen Premierminister Medwedjew hätte der Anschlag zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können.…
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Ostafrika: Profite für die Konzerne, Hunger für die Bevölkerung
— Nr.9520 Millionen Menschen in Ostafrika droht eine Hungersnot, vor allem in Somalia, im Jemen, in Kenia, Äthiopien, dem Südsudan. Allein 1,4 Millionen Kinder sind akut davon bedroht, zu verhungern oder zu verdursten. Seit drei Jahren herrscht in Ostafrika eine Dürreperiode. Doch dass die Dürre zu einer solch katastrophalen Hungersnot führt, liegt nicht am Klima. Es…
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Israel/Palästina: Keine „Wende“, aber eine Verschlimmerung der bisherigen Politik
— Nr.94Der Machtantritt von Donald Trump und seine Aussagen, dass ihm ein eigener Staat für die palästinensische Bevölkerung nicht wichtig sei, hat die rechte israelische Regierung noch selbstsicherer gemacht. Kaum war Trump offiziell Präsident, hat sie den Bau von weiteren 2.500 jüdischen Siedlungen im Westjordanland angekündigt – also auf dem Gebiet, das den Palästinensern eigentlich für…
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Rumänien: Nach den erfolgreichen Protesten gegen die Regierung – wie weiter?
— Nr.94Seit mehreren Wochen gehen in Rumänien Menschen gegen die Regierung auf die Straße. Letzte Wochen waren es Hunderttausende. Sie forderten, dass die sozialdemokratische Regierung ein Gesetz zurückzieht, was sie ganz diskret durchsetzen wollte. Nach diesem Gesetz sollten Politiker nicht mehr für Korruption bestraft werden, und bereits verurteilte Politiker sollten eine Amnestie erhalten! Die Korruption durchzieht…
