Rubriken: Aus dem Ruhrgebiet

  • Keine Entlassungen und Kürzungen bei der EVAG in Essen!

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    Die Stadt Essen will die Essener Verkehrsbetriebe (EVAG) zwingen, über 10 Millionen Euro pro Jahr einzusparen! Und die Beschäftigten sind die ersten Opfer dieses riesigen Sparplans: Alle 100 Arbeiter, die in den letzten zwei Jahren eingestellt wurden, sollen ihre Arbeit verlieren. Allen Beschäftigten sollen außerdem die Löhne gekürzt werden, um teilweise mehrere hundert Euro im…

  • Siemens Mülheim: Aufteilung der Arbeit statt Entlassungen!

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    Bis zu 950 Arbeitsplätze will Siemens im Mülheimer Turbinen- und Generatorenwerk vernichten. Das wäre jeder fünfte Arbeitsplatz! Siemens sagt, Schuld sei die Energiewende, wegen ihr würden sie nicht mehr so viele Anlagen für große Kraftwerke verkaufen, die in Mülheim produziert werden. Selbst wenn das stimmen sollte, was die Arbeiter nicht überprüfen können: Es ist kein…

  • Notarzt-Praxen: Bald Not am Mann

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    Fast die Hälfte der allgemeinen Notarzt-Praxen will die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein schließen. Am Wochenende und nachts soll es in Essen nur noch zwei Notärzte statt bisher vier geben, in Duisburg nur noch einen. Für Duisburg, Mülheim und Oberhausen zusammen soll es nur noch einen Kinder-Notarzt geben. Und erst auf dem Land: Für Sonsbeck (Wesel) kann…

  • 1000 Mal: „Nein zu den Entlassungen!“

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    530 Arbeiter will Huntsman in den Sachtleben-Werken Duisburg und Krefeld entlassen, in Duisburg sogar ein Drittel der Belegschaft! Das hat Huntsman am 1. Dezember aus heiterem Himmel auf einer Betriebsversammlung verkündet. Vor zwei Monaten, als Huntsman Sachtleben aufgekauft hat, hat Firmenchef Huntsman noch geheuchelt, wie wichtig für ihn gerade der Standort Duisburg mit seinen qualifizierten…

  • Rumänische Familien in der Hand skrupelloser Vermieter

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    Ein Unternehmer aus Gelsenkirchen hat in Essen, Gelsenkirchen und anderen Ruhrgebietsstädten eine Reihe halb verfallener Häuser aufgekauft, die er nun zu völlig überhöhten Preisen an Zuwanderer aus Rumänien vermietet. Er nutzt skrupellos aus, dass diese Familien aus Rumänien arm sind, keinen Anspruch auf HartzIV oder Wohngeld haben und daher kein anderer Vermieter ihnen Wohnungen vermietet.…

  • Deutsche Annington: Sturm an Pfingsten, Schäden bis Weihnachten?

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    Im manchen Wohnungen Im Westerbruch und anderen Essener Siedlungen der Deutschen Annington ist der Sturm von Pfingsten noch immer nicht vorbei. Damals hatten die Wohnungen unter Wasser gestanden. Doch bis heute hat die Deutsche Annington die Reparaturarbeiten nicht gemacht. Die Mieter leben mit aufgeweichten Fußböden, Schimmel, Stromanschlüsse in feuchten Wänden, die ständig Kurzschlüsse haben… Ein…

  • Platz 1 bei Reichtum und Armut

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    5 der 50 umsatzstärksten Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Essen und zahlen also auch hier ihre Steuern: RWE, ThyssenKrupp, Aldi Nord, Hochtief und Schenker. Essen ist damit auf Platz 1, zusammen mit Hamburg und München: In allen drei Städten siedeln jeweils 5 der größten Firmen an. Man müsste erwarten, dass Hauptsitz von fünf der umsatzstärksten…

  • Essen: Lange Wartezeiten… nur nicht beim Stellenabbau

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    „Wegen Personalmangel geschlossen“ waren wochenlang erst die Essener Bürgerämter in Stoppenberg und Kettwig, jetzt das in Altenessen, außerdem die Kfz-Zulassungsstelle in Borbeck. Und vier bis sechs Stunden wartet man beim Straßenverkehrsamt in Steele, das wegen Personalmangel nur noch vormittags öffnen kann. Das ist das Ergebnis davon, dass seit 2010 über 530 Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung…

  • Messe Essen: Die Unternehmer haben entschieden

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    Im Januar hatten die Essener Einwohner in einem Bürgerentscheid den Umbau der Messe abgelehnt. Denn viele Einwohner waren empört darüber, dass die Stadt überall bei den Beschäftigten und der einfachen Bevölkerung spart, aber gleichzeitig dutzende Millionen für einen Messeumbau ausgeben will, von dem hauptsächlich private Unternehmen profitieren. Also wurde die Stadtspitze erfinderisch: Sie änderte die…

  • „Post persönlich“ – 40 Euro für 30 Sekunden

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    In Gelsenkirchen und Mülheim hat die Post ein Pilotprojekt gestartet: „Post persönlich“. Persönlich ist daran allerdings nicht viel: Für 40 Euro im Monat klingelt der Postbote bei älteren Menschen, die allein sind und nicht mehr aus dem Haus kommen, einmal am Tag an und fragt durch die Lautsprecheranlage, ob alles OK ist. Wenn nicht, ruft…