Rubriken: Aus dem Ruhrgebiet
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Großbrand bei BP: (Keine) Risiken eingehen?
— Nr.200Am Mittwoch, dem 15. Juli, gab es einen Großbrand in der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven. Zum Glück gab es keine schwer Verletzten. Doch die Arbeiter dort werden noch lange den Schock verarbeiten müssen, in ihrer Anlage plötzlich meterhohen Flammen gegenüberzustehen. Es hat Stunden gedauert, bis der Brand gelöscht werden konnte. In mehreren angrenzenden Städten mussten Fenster…
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Sparkasse: Die Opfer werden zu Tätern gemacht
— Nr.199Am 7. Mai haben vor der Sparkasse in Gelsenkirchen Buer 500 Geschädigte demonstriert, deren Schließfächer bei dem Einbruch vor 5 Monaten ausgeraubt wurden. Seit Monaten bekommen sie von der Sparkasse keinerlei Informationen und erst recht keine Entschädigung für die gestohlenen Wertsachen. Mehr noch: Weil viele von ihnen Migranten und aus Gelsenkirchen sind, werden sie von…
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Netzgebühren mit E.ON-Aufschlag
— Nr.197In Essen und Mülheim ist der Strom für alle Einwohner mehrere hundert Euro im Jahr teurer als in den Nachbarstädten Gladbeck, Bochum oder vielen anderen Städten des Ruhrgebiets. Während dort nämlich die öffentlichen Stadtwerke das Stromnetz betreiben, ist das Netz in Essen und Mülheim… in den Händen des E.ON-Konzerns. Und der verlangt deutlich höhere Preise.…
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Hitzeschutz: Ausgetrocknete (Geld-)Brunnen
— Nr.190Auch wenn wir hier dieses Jahr Glück hatten: Die Zahl der heißen Sommertage nimmt in Deutschland massiv zu. Und das Ruhrgebiet ist als großes Ballungsgebiet besonders betroffen. Mit bis zu 1.160 zusätzlichen Krankenhauseinweisungen pro Tag rechnet man hier an Hitzetagen. Das Mindeste wäre, in den Städten Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung und die Gesundheitsgefahren…
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Thyssenkrupp: Mit den Kapitalisten gibt es keinen Frieden
— Nr.178Am Donnerstag, den 22. August, haben mehrere tausend Arbeiter von Thyssenkrupp Steel (TKS) in allen Stahlwerken in NRW – unangekündigt – die Arbeit niedergelegt. Es ist eine erste, spontane Antwort auf die Drohung des Konzernchefs, noch mehr Anlagen stillzulegen und jetzt sogar bis zu 10.000 Arbeiter zu entlassen. Da gerade keine Tarifverhandlungen sind, darf die Gewerkschaften…
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BP: Ein Auge zudrücken… oder auch zwei
— Nr.177In der Raffinerie von BP in Gelsenkirchen entstehen giftige und krebserregende Ölpellets als Abfall. Um den so günstig wie möglich loszuwerden, hat BP zwischen 2010 und 2013 einen „Müllmakler“ engagiert. Und der hat 30.000 Tonnen Pellets mit dem LKW an den Niederrhein gefahren und sie dort einfach in eine Grube gekippt, wodurch die Giftstoffe ins…
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Kitas: Früh übt sich das Sparen
— Nr.176Es fehlt bereits dramatisch an Kita-Plätzen – und nun fallen in der Hälfte der Städte in NRW auch noch Plätze weg. In Duisburg werden dieses Jahr 485 Plätze weniger für unter 3-jährige angeboten als im Jahr zuvor, in Essen 355 Plätze und in Köln 134 Plätze weniger. Das bedeutet weitere Tausende, meist Frauen, die nicht…
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Mesenhohl: Unsportliche Busse
— Nr.170An mehreren Schulen in Essen fällt regelmäßig der Sport- und Schwimmunterricht aus… weil die Schulbusse zu spät oder gar nicht kommen! Kein Scherz. Der Grund ist, dass das private Busunternehmen Mesenhohl, an das die Stadt Essen viele Schulbus-Aufträge vergeben hat, viel zu wenig Personal hat. Kein Wunder: Mesenhohl stellt viel zu wenig Leute ein und…
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Krankenhäuser in Essen: Der Kahlschlag geht weiter
— Nr.169Nach der Schließung der zwei Krankenhäuser im Essener Norden vor zwei Jahren hatte der katholische Krankenhaus-Konzern Contilia eigentlich versprochen, zumindest das letzte Krankenhaus im Essener Norden (das Philippusstift) umzubauen und zu erweitern – fast vollständig bezahlt durch knapp 100 Millionen Euro Fördergelder vom Staat. Doch nun verkündet Contilia, dass die Bau-Kosten seit den Planungen um…
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Dortmund: Ein Mord, der nicht vergessen werden darf
— Nr.168Am 12. August haben 1.200 Menschen in Dortmund demonstriert. Sie erinnerten an Mouhamed Lamine Dramé, der am 8. August vor einem Jahr in Dortmund von der Polizei erschossen wurde. Der gerade einmal 16jährige, traumatisierte Flüchtling aus dem Senegal hatte gedroht, sich umzubringen. Ein Betreuer der Einrichtung, in der er lebte, rief deshalb die Polizei. Diese…
