Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Streiks im Einzelhandel: „Alle für einen – einer für alle!“

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    „Alle für einen – einer für alle!“, riefen 600 Arbeiterinnen und Arbeiter von Amazon, Douglas, OBI, Tedi und anderen Betrieben bei ihrem Streik am 17. April in Duisburg und Dortmund. Sie fordern, dass sie alle den Tarifvertrag des Einzelhandels bekommen, was deutlich höhere Löhne und Urlaubs- und Weihnachtsgeld für sie bedeuten würde. Sie fordern außerdem,…

  • Wer keine Pflegekräfte ausbildet, hat auch keine

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    Obwohl angeblich alle händeringend Pflegekräfte suchen, ist die Zahl der Ausbildungsplätze in den Krankenhäusern in NRW genauso niedrig wie vor zehn Jahren. Die Krankenkassen weigern sich nämlich, den Krankenhäusern mehr Geld für die Ausbildung zu geben. Und die Krankenhäuser bilden obendrein oft noch weniger aus, als sie finanziert bekommen würden. Seit die Krankenhäuser Ende der…

  • ICE 4: Nur der Profit war sicher

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    Nachdem die neuen ICE 4 – Züge bereits zwei Jahre lang Fahrgäste mit bis zu 270 Stundenkilometer transportiert haben, stellt sich heraus: Ein Teil der Schweißnähte ist porös. Alle Züge müssen jetzt aufwändig repariert werden. Warum? Bis vor 25 Jahren hat die Deutsche Bahn alle neuen Zugtypen erst einmal mehrere Jahre lang getestet, bevor sie…

  • Klimawandel: Schülerproteste gehen weiter

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    Am 15. März haben in 120 Ländern Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz gestreikt. Es ist der bisherige Höhepunkt der Proteste „Fridays for future“, die schon seit vielen Wochen stattfinden. Auch in Deutschland gehen jeden Freitag tausende Schüler auf die Straße. Weil sie nach fast zwei Monaten weitermachen und sich auch nicht von Schulleitungen und…

  • Wir Arbeiter brauchen nicht mehr Europa oder mehr Nationalstaat, sondern mehr Klassenkampf

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    CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hat mit ihrer Antwort auf den französischen Präsident Macron in Deutschland den Europawahlkampf eröffnet. Nachdem Macron in einem Pamphlet gefordert hatte, der EU etwas mehr Entscheidungsbefugnisse zu geben, hat sie die Stärkung der Nationalstaaten gepriesen. Alle anderen Parteien haben sich entweder hinter Macron oder hinter Kramp-Karrenbauer gestellt und so das zentrale Thema des…

  • Glyphosat: Ein Beispiel, wie Nationalstaat und EU die Konzerninteressen schützen

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    Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das von Monsanto (mittlerweile Bayer) hergestellt wird, steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Trotzdem hat die EU mit der Stimme der deutschen Regierung seinen Einsatz Ende 2017 erneut erlaubt. Als Grundlage dafür diente ein “Gutachten“ des staatlichen deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung. Das jedoch hat sich nicht etwa auf unabhängige Studien gestützt, sondern…

  • Kindesmissbrauch in der Kirche: Das Gebot des Schweigens

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    Über Jahrzehnte wurde systematisch und weltweit jeder Fall von Missbrauch an Kindern, Priesterschülern und auch Nonnen von den höchsten Würdenträgern der katholischen Kirche vertuscht (wenn sie nicht sogar selbst zu den Tätern gehörten)… mit dem Ergebnis, dass viele Täter über Jahre hinweg weitermachen konnten. Erst nachdem tausende Opfer sich getraut haben, ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich…

  • VW: Sie kriegen den Hals nicht voll

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    14.000 Arbeitsplätze hat VW seit 2016 bereits vernichtet. Nun wollen sie mit einem neuen Sparprogramm noch einmal 5-7.000 Arbeitsplätze „einsparen“, wie sie es nennen. Hinzu kommen bis zu 14.000 Arbeitsplätze, die bei der VW-Tochter Audi vernichtet werden sollen. Zehntausende Arbeitsplätze, die für die junge Generation fehlen! Und noch mehr Stress für alle übrigen: noch mehr…

  • Für ihre Hetze ist ihnen keine Lüge zu dreckig

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    In den letzten Wochen haben die Medien wieder einmal ganz bewusst die Tatsachen verdreht: Lautstark wurde darüber spekuliert, dass unter den Flüchtlingen bis zu 5.000 Kriegsverbrecher wären, die in Deutschland „Unterschlupf gefunden“ hätten. Ausgangspunkt dieser Lüge war eine Information des Bundestages, dass es bei den Flüchtlingen aus Syrien oder dem Irak 5.000 „Hinweise auf Kriegsverbrechen“…

  • 12-Stunden-Tage sind keine Zukunft

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    12 bis 16-Stunden-Tage, für Stundenlöhne von 4,50 – 6 Euro: Das sind die Arbeitsbedingungen vieler Paketboten, die für die Subfirma einer Subfirma von Hermes, DPD und Co. arbeiten. Viele sind Flüchtlinge oder Migranten aus Osteuropa, die keine andere Stelle finden. Diese Notlagen nutzen die Subfirmen gnadenlos aus, woran am Ende vor allem die großen Paketdienstleister…