Rubriken: Aus dem Ruhrgebiet
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ThyssenKrupp Essen: Stopp den Arbeitsplatz- und Lohnkillern
— Nr.61400 Arbeitsplätze will ThyssenKrupp von Essen nach Berlin verlagern – einzig deshalb, weil sie dort in einem schlechteren Tarif bis zu 45% weniger Lohn zahlen können. 400 Arbeitende, die hier ihre Familie, Freunde, manchmal ein Haus haben, sollen vor die Wahl gestellt werden, entweder alles aufzugeben, um in Berlin zu wesentlich schlechteren Tarifen zu arbeiten…
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Sparpläne härter als Beton
— Nr.6110 Tage fiel am Mülheimer Otto-Pankok-Gymnasium die Schule aus, weil um die Schule ganz schnell ein Gerüst mit Fangnetz gebaut werden musste: Die Betonplatten der Außenfassade waren so lose geworden, dass sie auf Schüler und Lehrer zu fallen drohten. Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, dass auch die Lüftungsanlage, die Trinkwasserversorgung und die technischen Leitungen…
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Ein großzügiges Geschenk
— Nr.61Opel ist wirklich zu großzügig: Einen ganzen Teil seiner ehemaligen Werksgelände will Opel der Entwicklungsgesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ schenken. Diese Gesellschaft gehört zu 49% Opel und zu 51% der Stadt Bochum und soll den Standort „fit machen“, damit sich dort neue Firmen ansiedeln. Zum Fit machen gehört aber auch, die Werksgelände von allen Umwelt-Altlasten zu…
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Das Geld gehört in den öffentlichen Dienst
— Nr.60Die Stadt Essen hat den Bürgerentscheid über den 123 Millionen-Umbau der Messe Essen verloren. Ihr Erpressungsversuch, alle müssten für den Umbau stimmen, weil sonst die Existenz der Messe und damit viele Arbeitsplätze in Gefahr wären, hat nicht funktioniert. Zu offensichtlich war, dass es CDU und SPD um die Unternehmer ging, die von der Messe profitieren,…
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Essener Raub-Ritter in ihren modernen Schlössern
— Nr.59Tausende Arbeitsplätze sollen demnächst in Essen vernichtet werden, bei Hochtief, Evonik, RWE, ThyssenKrupp, Steag: Überall sitzen die Vorstände und Aufsichtsräte gemütlich in ihren Essener Konzern-Zentralen und beschließen, die Jobs tausender Arbeitender zu zerstören. Und mit ihnen verlieren tausende weitere Kollegen bei Zulieferern und Dienstleistern ihre Arbeit. Das alles nur, damit die Konzern-Profite steigen. Man muss…
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Schweizer Käse im Ruhrgebiet: Und wer zahlt?
— Nr.59Das Bahn-Chaos wegen den ungesicherten Bergbaustollen in Essen hat uns mal wieder daran erinnert, wie sehr die Zechenbarone den Untergrund im Ruhrgebiet über viele Jahrzehnte auf der Suche nach schwarzem Gold durchlöchert haben. Jetzt, wo die Arbeiten langsam zum Abschluss kommen und tonnenweise Beton in die Stollen unter den Gleisen geflossen sind, stellt sich die…
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Schweizer Käse im Ruhrgebiet: Ein Leser schreibt
— Nr.59Ich gehöre zu denen, die jeden Tag mit der S-Bahn zur Arbeit fahren. Ich hatte volles Verständnis dafür, dass der entdeckte Bergbau-Stollen beim Essener Hauptbahnhof eine Ausnahmesituation war und dies zwangsläufig heftige Folgen und Verspätungen für die Bahn bedeutete. Für den Fernverkehr wurden schnell vernünftige Umleitungen organisiert. Als Fahrgast bekam man sofort klare Informationen, welchen…
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Sparen, sparen, sparen… für RWE und Evonik
— Nr.57Keine 10 Tage nach der Bundestagswahl hat die Stadt Essen eine Haushaltssperre verhängt, weil die Stadt 34 Millionen Euro weniger Gewerbesteuern von den großen Firmen eingenommen hat als geplant, außerdem noch 19 Millionen weniger Dividende von RWE. Und nun soll deshalb erneut gespart werden. Als bekannter Rammbock hat Stadtkämmerer Lars Martin Klieve schon ein paar…
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Stoag: Schluss mit den Spar-Dienstplänen!
— Nr.57Mit viel Wut im Bauch haben rund 100 Bus- und Bahnfahrer und Familienangehörige am 8. Oktober vor dem Betriebshof der Oberhausener Verkehrsbetriebe (Stoag) gegen die neuen Arbeitszeiten protestiert. Seit Juni müssen sie länger und bis zu 8 Tage mehr im Jahr arbeiten, mit Schichten von bis zu 9,5 Stunden, vielen plötzlichen Schichtwechseln von Spät- zu…
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Opel: Erst kassieren, dann entlassen
— Nr.55In den ganzen letzten Monaten hat Opel in Bochum Kurzarbeiter-Geld kassiert: Immer wenn mal weniger zu tun war, hat Opel die Arbeiter zuhause bleiben lassen und sich das Ganze dann vom Arbeitsamt bezahlen lassen. Kurzarbeiter-Geld, das wird bezahlt aus unseren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung. Und angeblich bekommen die Unternehmen es dafür, dass sie die Arbeiter in…
