Rubriken: Aus dem Ruhrgebiet
-
Die Vertretung fällt aus
— Nr.55Eine ganze 2. Klasse der Dortmunder Steinhammer-Grundschule bekam einen blauen Brief und drohte sitzen zu bleiben: Fast ein halbes Jahr lang nämlich hatten sie keinen Klassenlehrer, weil ein Lehrer ausfiel und die Schule dafür keinen Vertretungslehrer bekam. Über Monate hatten die Kinder keinen Unterricht in Lesen, Schreiben, Rechnen. Erst als die Eltern sich gemeinsam öffentlich…
-
Opel: Die GM-Bosse können mit dem Lügen gar nicht mehr aufhören
— Nr.53Das setzt wirklich allem die Krone auf: Nach allem, was in den letzten Jahren passiert ist, versucht General Motors nun noch, den Opel-Arbeitern in Bochum die Schuld für ihre Entlassung zuzuschieben: Sie hätten ja dem „Sanierungsplan“ zustimmen und damit angeblich einige hundert Arbeitsplätze im Warenverteilzentrum retten können. Was für eine dreiste Lüge! Eins ist ja…
-
Opel: Ein klares NEIN zu ihren Erpressungen
— Nr.52Diesmal ist General Motors mit der Erpressung nicht durchgekommen, die sie in Bochum versucht haben. Die Opel-Arbeiter sollten zustimmen, dass 700 von ihnen schon in diesem Sommer entlassen werden, 600 weitere noch vor Ende 2014, und obendrein alle Arbeiter auf Lohn verzichten. Und das alles für das vage Versprechen, dass die übrigen Arbeiter dann erst…
-
‚Land unter‘ im Krupp-Krankenhaus
— Nr.52Vergeblich wartete ein 104jähriger Mann darauf, im Essener Krupp-Krankenhaus aufgenommen zu werden. 7 Stunden lang blieb er in einem Abstellraum des Krankenhauses unter Papierdecken liegen, ohne etwas zu essen, bis seine Frau um 21 Uhr einen Krankenwagen rief und ihn wieder nach Hause bringen ließ. An diesem Tag sei „Land unter“ gewesen, erklärte der Sprecher…
-
Einmaleins der Spar-Politik
— Nr.52An den drei Grundschulen in Essen-Altendorf hatten sich Lehrer und Eltern eigentlich gefreut: Die Stadt Essen hatte beschlossen, ab nächstem Schuljahr die Klassengröße in Brennpunkt-Grund-schulen auf 23 Kinder zu senken. Schließlich kann man 26 oder 30 Kinder kaum ernsthaft fördern. Schon gar nicht, wenn viele mit zahlreichen Problemen in die Schule kommen oder noch die…
-
„Hände weg von unserem Urlaub“
— Nr.51250 Arbeitende vom Essener Uniklinikum – Krankentransporter, Laboranten, Handwerker, Azubis – sind am 6. März zum Düsseldorfer Landtag gefahren, um mit tausenden anderen Landesbeschäftigten aus NRW gemeinsam gegen den Klau ihrer Urlaubstage zu protestieren. Bis letztes Jahr war es noch so, dass Jüngere 26 Urlaubstage hatten und Ältere 30 Tage. Dann allerdings hatte das Gericht…
-
Opel: Entlassungen und Lohnverzicht sind nicht „alternativlos“
— Nr.51Jetzt steht es fest: 700 Opel-Arbeiter (die komplette Nachtschicht) sollen nun schon diesen Sommer mit Abfindung entlassen werden, weitere 2000 Kollegen in den nächsten drei Jahren. Bleiben soll in Bochum nur ein Lager und eine Komponentenfertigung mit höchstens je 600 Arbeitern. Und dafür sollen alle Opel-Arbeiter in Deutschland noch auf mindestens 4% Lohn verzichten. All…
-
Zwangspausen für die einen – keine Pausen für die anderen
— Nr.51Immer häufiger steht man an der Haltestelle wie bestellt und nicht abgeholt. Es kommt keine Straßenbahn – weil 20 von ihnen gleichzeitig kaputt in der Werkstatt stehen. Das ist das Ergebnis davon, dass seit Jahren bei der Neuanschaffung der Bahnen und auch bei der Instandhaltung gespart wird. Mit dem Erfolg, dass in Essen manche Linien…
-
„Spar-Löcher“ im Verkehr
— Nr.51Slalomfahren muss man mittlerweile auf einigen Essener Straßen – wenn man sein Fahrzeug nicht kaputt fahren will. Mehrere tausend Schlaglöcher gibt es, und über 7 cm Tiefe sind keine Seltenheit mehr. Der 180er Bus in Heisingen musste wegen der Schlaglöcher sogar eine andere Strecke fahren. Das Problem: Seit Jahren wird nicht in Ansätzen auch nur…
-
Personalabbau in Essen und anderen Kommunen stoppen!
— Nr.4911.000 Arbeitende und damit fast zwei Drittel aller Beschäftigten der Stadt Essen und der städtischen Betriebe haben sich am 8. Januar in der Gruga getroffen, um gemeinsam den Stopp des Stellenabbaus und der Sparmaßnahmen zu fordern. Fast aus jedem Bereich waren Kollegen gekommen. Denn ob Kindergärtner, Busfahrer, Müllmänner, Angestellte der Bürgerämter oder der Jugendhilfe –…
