Rubriken: Aus dem Ruhrgebiet
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TRW Gelsenkirchen: Gemeinsam gegen Entlassungen!
— Nr.49Es werden Sonderschichten gefahren, das Werk macht Gewinne – und trotzdem will der Automobilzulieferer TRW in Gelsenkirchen 150 Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen. Doch die Arbeitenden wollen das nicht hinnehmen. Bereits im Dezember organisierten sie eine Demonstration, zu der an die 800 Menschen kamen: die Arbeiter, aber auch Freunde, Verwandte und Einwohner von Gelsenkirchen, die ihre…
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DEW Witten: Die Arbeiter waren vor den Aktionären da
— Nr.49Noch immer warten die 1400 Arbeiter im Wittener Stahlwerk der Deutschen Eisenwerke AG (DEW) auf eine Erklärung. Zu Beginn der Werksferien an Weihnachten ist ein 58jähriger Kollege von ihnen bei Wartungsarbeiten am Hochofen getötet und ein weiterer schwer verletzt worden: Ein 7 Tonnen schwerer Hydraulikausleger war plötzlich abgesackt, wodurch der eine Kollege mehrere Meter in…
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Ein Leser schreibt: Als Beschäftigter beim Arbeits(losen)amt
— Nr.48Als ich nach meiner Ausbildung beim Jobcenter in Bochum angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass die Arbeitsbedingungen hier so verrückt sind. Erst bekam ich nur einen Vertrag für 18 Monate, und jetzt habe ich wieder nur einen befristeten Vertrag. Den anderen neueren Kollegen geht es ebenso. Unsere Arbeitsverträge sind wesentlich schlechter und die Löhne…
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Kinder im Ruhrgebiet: in Armut geboren
— Nr.47Es sind Zahlen, die man kaum glauben kann: Über 40% der unter-dreijährigen Kinder in Gelsenkirchen leben in Armut – so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland. Auch sonst sieht es im Ruhrgebiet nicht viel rosiger aus. Hier und in den Städten Ostdeutschlands ist die Armut bundesweit am größten: Jedes dritte Kind wächst in Familien auf,…
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Netto ist nicht nett – wir auch nicht
— Nr.46182 Beschäftigte der Essener Netto-Filialen haben, von Verdi unterstützt, mit einer Unterschriftenaktion gegen ihre Arbeitsbedingungen protestiert. Mit der Stoppuhr werden die Verkäuferinnen an der Kasse kontrolliert, wie schnell sie arbeiten. Und wer das vorgeschriebene Tempo nicht schafft, wird unter Druck gesetzt. Auch ohne diese Schikanen steigt der Druck schon genug, weil Netto – dessen Konzernmutter…
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Ein Leser schreibt: Chemiepark Marl – (k)ein Bedarf!
— Nr.46Nach meiner Ausbildung zum Chemietechniker dachte ich, ich könnte im Chemiepark Marl (Kreis Recklinghausen), wo 30 Unternehmen mit 10.000 Beschäftigten auf einem Gelände sitzen, einen Job kriegen – wo sie doch alle von „Fachkräftemangel“ reden. Aber Fehlanzeige! Egal bei welchem Unternehmen ich mich meldete, überall hieß es – wenn man sie denn mal erreichte: „Wir…
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Arbeiten ohne Lohn? Nicht mit uns!
— Nr.45Mehrere Wochen im Juli haben 50 polnische Bauarbeiter am Uniklinikum Essen das Gebäude der Psychiatrie saniert. Doch nach der ersten Woche, nach der die Baufirma ihnen 150 Euro in die Hand gedrückt hat, haben sie keinen Cent mehr gesehen. Solche Ausbeutung ist Standard auf den Großbaustellen. Die Subfirmen setzen auf die Isolation der meist osteuropäischen…
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Weniger Lehrer an den Schulen
— Nr.45NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat wieder verkündet: „Es werden keine Lehrerstellen eingespart“. Auf dem Papier stimmt das. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das neue Schuljahr hat begonnen – und überall fehlen Lehrer. Denn die Stellen sind zwar offiziell da, werden aber einfach nicht besetzt. Es gibt Gesamtschulen wie im Duisburger Norden, wo seit Jahren…
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Kein Unterricht in einer Baustelle!
— Nr.45Plötzliche Löcher im Schulhof, fehlende Einrichtung, nicht-schließbare Türen, offen zugängliche Baustelle, Baulärm und Schmutz, Klebstoffausdünstungen, der Geruch von frischer Farbe und Kopfschmerzen… so fängt das neue Schuljahr für Kinder und Lehrer an der Tiegelschule und der Nordviertel-Grundschule an, die mit Beginn dieses Schuljahres zusammengelegt wurden und dafür in ein größeres Gebäude (die ehemalige Hauptschule Beisingstraße)…
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Nach der Explosion der Chemiefabrik in Marl: Für die Arbeiter geht der Druck weiter
— Nr.44Drei Monate ist die Explosion bei Evonik im Chemiepark Marl her, bei der zwei Arbeiter zu Tode kamen. Doch für die Arbeiter der Chemiefabrik ist es noch lange nicht vorbei. Erst wurden sie wochenlang immer und immer wieder von den verschiedenen Chefetagen befragt: Was genau passiert sei, ob sie nicht doch was gesehen hätten… Alle…
