Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Mercedes: Eine katastrophale Profitgier

    — Nr.

    Nach VW und Audi hat jetzt auch Mercedes angekündigt, über 5 Milliarden Euro auf Kosten der Arbeiterinnen und Arbeiter sparen zu wollen: durch Stellenabbau, Lohnkürzungen sowie Verlagerungen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten. Die Konzernbosse behaupten, sie hätten keine Wahl. Die Zahlen wären „katastrophal“, die Zukunft düster. Ach ja? In den letzten Jahren hatte der Konzern…

  • Wahlkampf: Ein Wettkampf zwischen arbeiterfeindlichen Parteien

    — Nr.

    Es gibt viel, was unser Leben zu einem täglichen Kampf macht: die Sorge um den Arbeitsplatz, kaum noch bezahlbare Wohnungen, die Schließung des letzten Krankenhauses in der Nähe, die ständig ausfallende Kita, immer mehr Staus und ausfallende Bahnen, die drohende Armut im Alter… Doch die lebenswichtigen Probleme unseres Alltags spielen in dem derzeitigen Wahlkampf kaum…

  • thyssenkrupp: tödliche Gefahr

    — Nr.

    Schon wieder ein tödlicher Arbeitsunfall im Stahlwerk von thyssenkrupp in Duisburg! Und schon wieder ist es ein Arbeiter einer Subfirma: diesmal ein 31 Jahre junger Mann, der auf einer Arbeitsbühne zwischen Sicherungsgeländer und Decke eingeklemmt wurde.Fast alle schweren und tödlichen Arbeitsunfälle treffen Arbeiter der Subfirmen, an die thyssenkrupp die gefährlichsten Arbeiten auslagert. Allein 2023 starben…

  • 30 Kilo schwere Pakete schleppen, das ist eine unzumutbare Belastung

    — Nr.

    Bis zu 31,5 Kilogramm schwere Pakete müssen Paketboten alleine ausliefern – zum Teil bis in die 4. Etage! Seit Corona, seit auch die Auslieferung zum Beispiel von Tierfutter üblich geworden ist, ist die Zahl dieser schweren Pakete explodiert… und mit ihr die Rückenprobleme der Paketboten. Nach vielen Protesten der Gewerkschaft sollte nun eigentlich Anfang des…

  • Und jetzt wieder Berufsverbote?

    — Nr.

    In Bayern hat letzte Woche ein Studierender seinen Arbeitsvertrag an der Uni verloren, weil er… für die Linkspartei kandidiert. Laut der CSU-Regierung ist er damit zu links, um im Öffentlichen Dienst zu arbeiten. Und das, wo die Linke seit Jahrzehnten in Landtagen sitzt, wo sie in manchen Bundesländern sogar mitregiert und dort keine grundlegend andere…

  • Was heißt Herzinfarkt auf niederländisch?

    — Nr.

    Als Folge der zahlreichen Krankenhaus-Schließungen ist in 11 von 31 meist ländlichen Gebieten in NRW das nächste Krankenhaus teilweise nicht mehr in 20 Minuten zu erreichen. Dabei hat NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) genau das immer vollmundig versprochen. Schlaganfall-Stationen sind jetzt zum Teil sogar schon über 30 Minuten entfernt, obwohl jede Minute zählt. Da hört sich Laumanns…

  • Wenn der Chef samt Bankkonto verschwindet

    — Nr.

    Seit fast 50 Jahren gibt es vor allem im Ruhrgebiet die Metzgerei- und Imbiss-Kette „Wurst König“, mit 16 Filialen und ca. 200 Beschäftigten. Doch kurz vor Weihnachten standen die Verkäuferinnen morgens in den Filialen… aber es wurde keine Wurst geliefert. Die Geschäftsführer waren abgetaucht. Ein offensichtlich gut vorbereiteter Abgang: Selbst die letzten Einnahmen aus den…

  • LKW-Fahrer: ein mutiger Streik

    — Nr.

    Zehn LKW-Fahrer aus Simbabwe haben vor fast drei Wochen auf einem Rastplatz gehalten und weigern sich weiterzufahren, bis sie ihren versprochenen Lohn erhalten. Sie fahren für eine Tochterfirma der Hegelmann Group aus Baden-Württemberg, die 5.800 LKWs hat und 11.500 Arbeiter beschäftigt. Systematisch wirbt diese Spedition Fahrer in Afrika an und verspricht ihnen 1.500 Euro Lohn…

  • thyssenkrupp:Wessen Zukunftsaussichten?

    — Nr.

    thyssenkrupp geht es angeblich sehr schlecht. Offiziell macht der Konzern Verlust. Und doch hat er gerade 100 Millionen Euro Gewinn(!)-Beteiligung an die Aktionäre ausgeschüttet! Gleichzeitig hat die Bank Goldman Sachs Anteile an thyssenkrupp gekauft, und der Milliardär Křetínský will weitere 30% der Aktien vom Stahlgeschäft übernehmen – trotz US-Zöllen und Konkurrenz aus China. Offensichtlich sehen…

  • Deutsche Bahn: eine tödliche Gefahr…

    — Nr.

    Seit einigen Jahren gibt es eine deutlich höhere Zahl an tödlichen Arbeitsunfällen an den Bahngleisen. Allein im letzten Jahr sind 12 Arbeiter*innen bei Baumaßnahmen, Reparaturen oder Grünschnitt an den Gleisen gestorben. Die Mehrzahl der Opfer wurde von Zügen oder anderen Fahrzeugen erfasst. Teilweise, weil wegen des chronischen Chaos und Personalmangels schlicht vergessen wird, für die…