Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Die Kapitalisten wollen uns ihre Konkurrenz einreden – wir Arbeitenden aber brauchen Zusammenhalt!

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    Eine wahre Serie an Werksschließungen, Entlassungen und Lohnkürzungen trifft derzeit die Arbeitenden in vielen Betrieben. Allein Siemens will 15.000 Arbeitsplätzen vernichten. Bei den Stahlkonzernen Salzgitter und Outokumpu sind es zusammen 2000 Arbeitsplätze, bei den Chemiekonzernen Bayer, Lanxess und Evonik 3000, bei den Energiekonzernen noch mal 3000 – zusätzlich zu den 24.000 Stellenstreichungen, die RWE und…

  • BMW: Die Firma dankt

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    Am 9. Oktober spenden die drei Großaktionäre von BMW (Mutter, Sohn und Tochter der Familie Quandt) der CDU schlappe 690.000 Euro. Am 14. Oktober sorgt der CDU-Umweltminister Altmaier dafür, dass die geplante europaweite Höchstgrenze für den klimaschädlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen nicht verabschiedet wird. Vor allem die deutschen Luxuskarossen halten diese Höchstgrenze bislang nicht ein. Ein…

  • Ein „finnischer“ und ein sehr deutscher Kapitalismus

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    Nachdem der finnische Stahlkonzern Outokumpu angekündigt hat, sein Werk in Bochum zu schließen und weitere hunderte Arbeiter in den deutschen Nirosta-Werken zu entlassen, hörte man die Politiker sofort über den bösen finnischen Kapitalismus schimpfen: Der würde sich – anders als in Deutschland üblich – nicht an seine soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten halten. Nur haben…

  • Die Angriffe von ThyssenKrupp – über die Grenzen hinweg

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    60 Arbeiter der ThyssenKrupp-Tochter Berco sind am 27. Juni den weiten Weg von Italien nach Essen gefahren, um stellvertretend für ihre Kollegen gegen ihre Entlassung zu protestieren. 611 der 2000 Arbeitenden sollen wegen der „Umstrukturierungen“ im Konzern entlassen werden – als Dank dafür, dass sie zum Teil seit 30 Jahren für Thyssen-Krupp in der Fabrik…

  • Edward Snowden: Wer die staatliche Überwachung aufdeckt, ist nicht erwünscht – auch nicht in Deutschland

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    „Die Jagd auf Edward Snowden ist eröffnet“, hat die Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses des amerikanischen Senats erklärt. Alle Mittel sind ihnen recht, um den jungen Mann in die Finger zu bekommen, der das unglaubliche Ausmaß der weltweiten Internet- und Telefonüberwachung durch die US-Sicherheitsdienste aufgedeckt hat. Sogar das Flugzeug mit dem bolivianischen Präsidenten hat die US-Regierung bei…

  • Outokumpu Krefeld: Lügen haben keine 6-Monats-Beine

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    1500 Stahlarbeiter sind am 12. Juni in die Krefelder Innenstadt gezogen, um gegen weitere drohende Entlassungen und Einsparungen zu protestieren. Als der Stahlkonzern Outokumpu Ende letzten Jahres die Edelstahlwerke von ThyssenKrupp aufkaufte, hatte der Konzern erklärt: „Wenn die Gewerkschaft zustimmt, dass ein Teil des Betriebs (die Flüssigphase) mit 450 Arbeitsplätzen geschlossen wird, dann bauen wir…

  • Entlassungen und Stellenabbau verursachen die Jugendarbeitslosigkeit

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    Da explodiert die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen überall in Europa. Da verbringt jeder zweite junge Arbeitende in Spanien oder Portugal die Blüte seines Lebens in endlosen Warteschlangen vor dem Arbeitsamt. Und was machen die Regierungen der EU? Sie treffen sich in Berlin zu einem Gipfeltreffen und „tauschen Erfahrungen“ darüber aus, die man so bei der (offensichtlich…

  • Karstadt: Aus neu mach alt

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    Nach 4 Jahren Ermittlung wird endlich der Prozess gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Karstadt, Middelhoff, eröffnet, weil er Firmengelder veruntreut hat. Außerdem hat er sich selber 16 Millionen Euro an „Sonderzahlungen“ genehmigt, während er gleichzeitig den Arbeiterinnen von Karstadt erzählt hat, sie müssten zwingend auf Lohn verzichten, sonst gehe die Firma Pleite. Heute verlangt der…

  • Flutopfer: Was kommt, wenn das Wasser weg ist

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    In weiten Teilen Ost- und Süddeutschlands müssen viele Menschen mit ansehen, wie nach der „Jahrhundertflut 2002“ nun bereits zum zweiten Mal ihre persönlichen Gegenstände und Erinnerungen, ihre Häuser, kleinen Geschäfte und Höfe von den Wassermassen ruiniert werden. Tag und Nacht versuchen sie zu retten, was zu retten ist. Das schlimmste steht vielen Flutopfern jedoch erst…

  • Amazon: „Ein Streik auch für unsere Würde“

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    An inzwischen drei Tagen haben bis jetzt mehrere hundert Beschäftigte von Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld ganztätig gestreikt und demonstriert. Sie fordern vom Konzern höhere Löhne, die Bezahlung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der Wochenend- und Nachtzuschläge. Es ist weltweit das erste Mal überhaupt, dass Arbeiterinnen und Arbeiter des weltgrößten Versandhandels mit seinen über…