Rubriken: Ihre Gesellschaft
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Was brauchen die Arbeitenden angesichts der Krise?
— Nr.36Viel Lob bekam die IG Metall bei ihrem Gewerkschaftstag im Oktober. Arbeitgeber lobten, dass die IG Metall die Zeit des Klassenkampfes hinter sich habe und man wirklich konstruktiv zusammenarbeiten könne. Auch Bundeskanzlerin Merkel erklärte, die Regierung habe im Vorsitzenden „Herrn Huber und der ganzen IG Metall einen verlässlichen Ansprechpartner“. Leider hat sich die IG-Metall-Führung dieses…
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Ihr Mindestlohn – ein Armutslohn!
— Nr.36War es die Absicht der CDU, mit dem Mindestlohn als Partei dazustehen, die an die Interessen der Arbeitenden denkt? Wenn ja, ist dieser Versuch jetzt schon gescheitert. Der „Mindestlohn“ der CDU beweist nur wieder einmal, dass die Arbeiter nicht das Mindeste von ihr zu erwarten haben. Ein Teil der CDU will einen einheitlichen Mindestlohn von……
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Streik gegen die Mauer
— Nr.36Seit zweieinhalb Monaten, seit dem 18. August streiken Beschäftigte der drei Pflegeheime der Firma Alpenland in Ostberlin. Sie kämpfen vor allem dafür, dass sie endlich denselben Lohn und Tarifvertrag bekommen wie ihre Kollegen in West-Berlin. 21 Jahre nach der Wiedervereinigung verdienen sie nämlich noch bis zu mehreren hundert Euro weniger als ihre Kollegen derselben Firma,…
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Unsere Schuldenkrise
— Nr.362010 mussten so viele Menschen wie noch nie Privatinsolvenz anmelden, weil sie unrettbar überschuldet waren. Die meisten Menschen sind in diese verzweifelte Lage geraten, weil sie arbeitslos wurden. Die sinkenden Löhne helfen auch nicht gerade. Alle Löhne sind gesunken. Doch gerade die niedrigsten Löhne sind brutal abgestürzt, um über 20%. Wer vor zehn Jahren noch…
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E.ON: Wer ist hier Ballast?
— Nr.35Erst erfuhren die Beschäftigten der Düsseldorfer E.ON-Zentrale über eine E-Mail (!), dass E.ON bei ihnen 400 von 800 Arbeitsplätzen streichen will. Und dann bezeichnete der E.ON-Vorstand sie sogar noch öffentlich als „Ballast“, von dem man sich trennen müsse. Die Düsseldorfer Kollegen sind die ersten, die von E.ONs Sparprogramm getroffen werden. Weltweit will E.ON 11.000 Arbeitsplätze…
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Die Frage ist, wessen Schiff man entert
— Nr.359% für die Piratenpartei – damit hatte niemand gerechnet. Am allerwenigsten die großen Parteien, die davon ausgegangen waren, dass in Berlin alles beim Alten bleibt. Doch dem war nicht so. Die FDP schaffte es, noch schlechter abzuschneiden, als alle Voraussagen prophezeit hatten: 1,8%. Es gab wohl kaum einen Arbeitenden, der sich nicht über diesen Absturz…
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Nokia verbindet Menschen… weltweit
— Nr.3510.500 Arbeitsplätze will Nokia weltweit abbauen und dabei ganze Werke schließen, darunter das Werk in Rumänien. Dessen Produktion wird vielleicht nach Asien verlagert. 2200 Arbeiter verlieren durch die Schließung des rumänischen Werks ihre Arbeit. Dabei war das Werk erst vor 3 Jahren von Bochum nach Rumänien verlagert worden, weil Nokia in Rumänien Subventionen bekam und…
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Jetzt übernehmen wir!
— Nr.3520.000 junge Arbeiter aus ganz Deutschland sind am 1. Oktober dem Aufruf der IG Metall Jugend gefolgt und haben gegen Leiharbeit, Befristung und vor allem für eine unbefristete Übernahme aller Auszubildenden nach der Lehre demonstriert. Sie riefen: „Übernahme – Unbefristet“ und „Die Krise gehört euch – Die Zukunft gehört uns“. Für viele war es die…
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Gefährliche Sparviren im Trinkwasser
— Nr.35Der TÜV-Rheinland hat in zehn Großstädten, darunter in Essen und Düsseldorf, die Sauberkeit des Trinkwassers in öffentlichen Gebäuden kontrolliert. Das erschreckende Ergebnis: In der Hälfte der Wasserproben aus Altenheimen, Krankenhäusern, Unis oder Bahnhöfen fanden sich zum Teil starke Belastungen durch Keime und Bakterien, darunter nicht selten Bakterien, die Magen- und Darmkrankheiten verursachen. Laut dem TÜV…
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Griechische Verhältnisse in Oberhausen
— Nr.35Die rot-grüne Landesregierung will das Prinzip der „Griechenland-Hilfen“ jetzt auf NRW übertragen. Die 34 überschuldeten Städte, denen vor Schulden das Wasser bis zum Hals steht, sollen eine Zeit lang Zuschüsse vom Land bekommen. Diese Zuschüsse sollen sie eine Zeit lang retten – aber nur unter der Bedingung, dass die Städte nun „eisern sparen“, um angeblich…
