Rubriken: Ihre Gesellschaft
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In die Kasse der Banken
— Nr.1Mindestens 9,2 Milliarden Euro hat der Bund ausgegeben, um die IKB-Bank zu sanieren, die sich durch Börsenspekulationen an den Rand der Pleite gebracht hat. Jetzt wurde die Bank für weniger als 200 Millionen an den US-Finanzinvestor LoneStar verscherbelt. Für die Beschäftigten bedeutet dies alles andere als eine sichere Zukunft. Die Zukunft der Spekulanten hat die…
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Eine gelungene Premiere
— Nr.1Für viele Beschäftigte des Fahrzeughändlers Mercedes Lueg war es der erste Streik in ihrem Leben – und sie haben ihn gewonnen. Einige kamen sogar aus ihrem Urlaub, um mit zu streiken! Lueg wollte ihnen die Rückkehr zur 40 Stunden-Woche sowie die Streichung von Urlaubstagen und -geld aufzwingen. 4 Tage langlegten die Arbeiter daraufhin im Juli…
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Karstadt/ Hertie: Heuschrecken nach deutscher Art
— Nr.1Die Kaufhauskette Hertie hat Konkurs angemeldet. Die 4100 Beschäftigten in 73 Warenhäusern, davon allein 4 in Essen, wissen nicht, was sie morgen erwartet: Ob ein neuer Investor kommt und ein Teil weiterarbeiten kann, zu schlechteren Bedingungen – oder sie alle bald auf der Straße stehen. Viele Beschäftigte haben den Konkurs erst aus der Presse oder…
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„Die Linke“ – eine neue Hoffnung?
— Nr.1Nachdem die Linkspartei mittlerweile in 10 Landtagen vertreten ist, wird es in Hessen wohl die erste Regierung mit Unterstützung der Linken in Westdeutschland geben. Zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg hat es eine Partei links von der SPD in die Landtage geschafft. Es kann einen freuen, dass mehrere Millionen Menschen für eine Partei gestimmt…
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Ausbildung in Zahlen
— Nr.1Laut IHK-Präsident Braun hatten Jugendliche in diesem Jahr so gute Chancen auf eine Lehrstelle wie noch nie. Es hätte sogar mehr freie Stellen als Bewerber gegeben! Merkwürdig: In NRW gab es Ende August noch 11.000 offene Stellen – aber 29.000 Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchten. Brauns Rechnung kann also irgendwie nicht stimmen. Anscheinend hat…
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Ein Spiel mit unserem Leben
— Nr.1Die Hinweise mehren sich, dass die Fluggesellschaft Spanair die Flugzeugkatastrophe vom 20. August, bei der in Madrid 154 Menschen ums Leben kamen, durch ihren unverantwortlichen Umgang mit Sicherheitsfragen zumindest mit verschuldet hat. Schon drei Tage vor der Katastrophe war dieselbe Maschine trotz technischem Defekt geflogen. Und am Tag selber musste das 15 Jahre alte Flugzeug…
