Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Kanzler Merz: Leute wie er verderben das Stadtbild

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    Kanzler Merz hat nicht nur öffentlich erklärt, im „Stadtbild“ würde man zu viele Migranten sehen und das sei ein „Problem“. Er hat sogar noch einmal nachgelegt und erklärt, deshalb müssten „unsere Töchter“ auf der Straße Angst haben. Womit er – nicht zum ersten Mal – alle Migranten als potenzielle Kriminelle und Vergewaltiger hingestellt, die für…

  • TikTok: Streik – nicht nur auf Video

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    Bei TikTok in Berlin streiken seit dem Sommer immer wieder 150 Arbeitende gegen Entlassungen und Niedriglöhne. Sie sind die sogenannten „Content Moderatoren“, die jeden Tag bis zu 1.000 Videos mit Gewaltszenen, Kinderpornografie, Suiziden und ähnlichem gucken, rechtlich bewerten und unter Umständen sperren müssen, bevor sie auf TikTok kommen. Doch um Geld zu sparen, will TikTok…

  • Attacke auf die Pflege

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    Der nächste Sparvorschlag der Regierung: Sie diskutieren, den Pflegegrad 1 abzuschaffen – weil man halt „sparen müsse“. Fast eine Million älterer und kranker Menschen würden dadurch die für sie oft lebenswichtige finanzielle Unterstützung verlieren, um zum Beispiel eine Einkaufs- und Reinigungshilfe oder den Umbau für ein barrierefreies Badezimmer zu bezahlen. Rund 1,8 Milliarden Euro will…

  • Nord-Stream: Sabotage aus dem eigenen Lager

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    Zu Beginn des Ukraine-Kriegs haben mehrere Anschläge auf die Nord-Stream Pipelines dafür gesorgt, dass kein russisches Gas mehr nach Deutschland transportiert werden konnte. Damals hatten alle Politiker und Medien behauptet, die russische Regierung stecke wahrscheinlich dahinter – was unlogisch war, weil die Pipelines zum Teil ihr gehörten. Aber diese Propaganda passte damals einfach zu gut,…

  • Evonik: Todsichere Jobs?

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    Evonik-Chef Kuhlmann hat verkündet, es gäbe „positive Zukunftsaussichten“. Denn der Konzern sei dabei, „neue Wachstumsmärkte“ zu erschließen, nämlich chemische Stoffe… für die in rasanter Geschwindigkeit wachsende Rüstungsproduktion. Evonik lagert im Chemiepark Marl gerade 3.500 Beschäftigte aus, verkauft weitere Anlagen samt 1.000 Arbeitern, schließt eine Anlage, entlässt Leiharbeiter, Befristete und übernimmt einen Teil der Azubis nicht…

  • Autoindustrie: Auf die Angriffe der Bosse – welche Antwort der Arbeitenden?

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    In der Autoindustrie hagelt es einen Angriff nach dem anderen. Die verwöhnten Aktionäre sind nicht bereit zu akzeptieren, dass die Autokonzerne nach außergewöhnlichen Jahren mit Gewinnen von 15 Milliarden Euro nun wieder „nur“ noch Gewinne von 5 Milliarden Euro zu haben sind. Bei den großen Zulieferern ist es ähnlich. Die Folge ist ein radikaler Kahlschlag…

  • Thyssenkrupp: Abmahnung für Protest gegen die Entlassungen

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    Anfang Juli hatten sich im Duisburger Stahlwerk von Thyssenkrupp mehrfach hunderte Kollegen gleichzeitig „beim Betriebsrat informiert“. Anders gesagt, sie haben mehrere Stunden gestreikt, gegen die angekündigten Entlassungen und Werksschließungen – nur ohne dies so zu nennen, weil es keine Tarifverhandlungen gab und sie daher offiziell kein Recht hatten zu streiken. Damals hat sich der Vorstand…

  • Stromkosten: Die Regierung entlastet… die Stromkonzerne

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    Die Regierung hat verkündet, sie würde unsere Stromkosten senken. Und zwar, indem sie den Konzerntöchtern, die die Stromnetze betreiben, einen Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro jährlich zahlt. In der Theorie sollen diese die Subvention an die Stromanbieter weitergeben (E.ON, RWE und Co.), und die sie an uns Verbraucher. Das ist die Theorie. Doch die Konzerne…

  • Der (schlechte) Ruf ist gerettet

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    Mit dem 49 €-Ticket hatte die letzte Regierung ausnahmsweise eine echte Verbesserung eingeführt. Diesen Fehler mussten die Politiker natürlich schnellstens korrigieren. Sonst könnten wir nachher noch auf die Idee kommen, weitere Verbesserungen zu erwarten. Also haben sie entschieden, dass das Ticket künftig jedes Jahr teurer werden soll. Schon jetzt kostet es 58 Euro, ab Januar…

  • Badeunfälle: (Fahrlässige) Tötung

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    Über 400 Menschen sind letzten Sommer in Seen und Flüssen ertrunken. Und in den ersten heißen Tagen dieses Jahres gab es bereits einen neuen traurigen Rekord. Der Grund: Es gibt mehr heiße Tage und obendrein immer mehr Familien, die sich keinen Urlaub leisten können. Doch statt mehr Bade-Gelegenheiten zu schaffen, gibt es immer weniger Schwimmbäder…